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Stirb langsam für die Unterschicht

fetter KevinKaufhaus Cop

Der Kaufhaus Cop, dieses Werk, was da angeblich als Komödie daherkommt, ist mit seinen FSK 6 schon ganz richtig eingestuft, denn jeder, der auch nur einen Tag älter ist, der hat auch schon witzigere Filme gesehen.
Kevin James, dessen schauspielerisches Talent ich auch ohne diesen Film schon als recht grenzwertig einstufe, kommt als übergewichtiger Kaufhausdetektiv mit Diabetes eigentlich nur kindlich albern daher.
Ich habe den Film weder auf DVD noch im Kino gesehen, denn da wäre mir das Geld zu schade gewesen, sondern er lief im Pay TV Sky, früher Premiere.
Vom Ansatz der Story her ist der ganze Film bei 'stirb langsam' geklaut, aber Kevin James ist beileibe kein Bruce Willis und die Kleinganoven im Kaufhaus, die auf Rollschuhen und Skateboards durch das Kaufhaus flitzen, empfindet auch niemand als ernste Bedrohung und haben herzlich wenig mit den mordenden Gangstern aus „stirb langsam“ zu tun.
Man weiß eigentlich nie, was gerade dämlicher ist, der Kaufhausdetektiv, der ständig nach Luft schnappt, die kindischen Gangster oder die strunzdumm agierende Polizei.
Wenn man diesen Kevin James überhaupt als Schauspieler durchgehen lassen will, ist er einer der neuen amerikanischen Riege von Darstellern, die tatsächlich jede noch so flache Rolle in extrem anspruchslosen Filmen und Serien immer politisch korrekt und mit einem Minimum an Können und Mimik verkörpern.

Filme wie „Der Kaufhaus Cop“ eben und Serien, wie The King of Queens, in der Kevin James einen übergewichtigen Kurierfahrer Doug Heffernan gibt, der heldenhaft Probleme löst, die gar keine sind und die zumindest auf dem deutschen Sendeplatz den nörgelnden, aber unterhaltsamen Al Bundy verdrängt hat.
Es ist ja nicht nur sein Übergewicht, was Kevin James in Filmen so unansehnlich macht, denn das haben Stanley Tucci und James Gandolfini auch, aber Kevin James ist eher der amerikanische Dirk Bach und hat keinen Funken Talent für Schauspielerei oder er weiß dieses Talent sehr gut zu verbergen.
Alle Filme mit ihm in der Hauptrolle gestalten sich nach fast demselben Schema.
Ein gutmütiger Dicker wird mit mittleren bis großen Problemen konfrontiert, die er dann mehr oder weniger souverän löst.
Es ist immer vorhersehbar, amerikanisch infantil und für jeden, der älter als sechs Jahre alt ist, ziemlich unlustig.
So ist auch der nächste Film mit Kevin James, „Der Zoowärter“ vorhersehbar gestrickt. „Der Kaufhaus Cop“ ist jedenfalls eine cineastische Zumutung, der dann irgendwie logischerweise auf dem heruntergekommenen Familiensender Sat1 seine Free TV-Premiere hatte. Auch im Zusammenspiel mit anderen Komikern wie in „Kindsköpfe“ wirkt Kevin James nur irgendwie peinlich und deplatziert.
Der „Der Kaufhaus Cop“ ist jedenfalls einer der cineastischen Tiefpunkte des Kinojahrs 2009. dieser und andere Filme von Kevin James sind nur eine peinliche, politisch korrekte Hommage an die zunehmende Fettsucht der Amerikaner und sowas hat weder im Kino noch im Fernsehen etwas zu suchen.
Kevin James ist für das Kino in etwa so bedeutend wie der Vorspann für einen Pornofilm. Einen jungen und durchtrainierten Bruce Willis einfach nur nachspielen wollen, ist noch dazu einfach vermessen.
In meiner persönlichen Wertung kommt das Machwerk auf 1/10 Punkten und der eine auch nur Punkt dafür, weil er in Farbe ist. Komödien, die nicht lustig sind, also nicht unterhalten, die sind einfach nur gestohlene Zeit und ich lasse mich recht ungern bestehlen. Ich für meinen Teil habe mir Stirb langsam 1-4 [Blu-ray] geleistet, aber anständige Cover aus dem Internet holen müssen, weil Merkel und Zensursula mit ihren riesigen FSK-Logos mehrere Weltkriege durch Kinder verhindern wollen!



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