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Sucht Deutschland den Superstar?

Nun will RTL den Deutschen und ihrem Land schon zum dritten Mal weismachen, das Deutschland nichts Anderes und nichts Dringenderes suchen würde, als einen, wie auch immer gearteten Superstar.
Nur ist das Letzte, was Deutschland in seiner jetzigen Situation benötigt, ein weiterer Prinz Peinlich von der Sorte Daniel Küblböck oder Alexander Klaws.
Wenn es den Deutschen wirklich nach deutschem Liedgut dürsten sollte, so wurde in den letzten 50 Jahren ja schon so ziemlich alles irgendwie auf deutsch besungen, was man nur besingen kann und das Ganze hieß dann auch recht treffend „deutscher Schlager“. Will man denselben Müll nur auf Englisch hören, so muss man sich nur vertrauensvoll an Dieter Bohlen wenden, der hat das Alles vor und in über 20 Jahren mit Thomas Anders in einem modernen Gespräch, einem Modern Talking, verarbeitet.
Dieter Bohlen ist mit diesem Müll sogar noch ein reicher Kotzbrocken geworden, obwohl ihn in meiner Umgebung absolut niemand gehört haben will. Ich habe Modern Talking gehört, bis es an die Grenze des Erträglichen ging, aber die war mit Modern Talking auch ziemlich schnell bei mir erreicht. So gesehen hat Deutschland neue „Superstars“ in etwa so nötig, wie eine Epidemie Flecktyphus, aber der Privatsender RTL muss ja irgendwie den Platz zwischen den Werbeblöcken voll bekommen und solange die jungen Exhibitionisten, Selbstdarsteller und Möchtegernsänger sich um die Plätze vor der Kamera von RTL streiten, geht die ganze Rechnung auch auf.
Man möchte es nicht glauben, aber so dumm wie es klingt, so ist es tatsächlich auch. In einem Land, das eher eine anständige politische Führung suchen sollte, will RTL doch tatsächlich die Suche nach einem weiteren, höchst überflüssigem „Superstar“ anheizen. RTL’s drittes „Deutschland sucht den Superstar“ nimmt es an Sinnlosigkeit schon mit dem „Big Brother“ von RTL 2 auf, das ja auch immer öfter kommt, größer und alberner wird. Im Übrigen haben solcherart gecastete Menschen einiges gemeinsam.
Ob nun ein peinlicher „Sänger“ Daniel Küblböck oder eine Kanzlerin Merkel, für die schon vor ihrer Wahl Ersatz in der zweiten Reihe wartet. Sie haben das gleiche Schicksal. Nach einem Jahr kennt sie jeder, nur keiner mag sie so richtig und gewählt will sie am Ende dann auch keiner haben.
Das Leben kann ja so bitter sein…
http://cheopstexte.blog.de