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Szenen einer Ehe

Nein, hier geht es nicht um das tiefschürfende, aber ätzend langweilige Drama von Ingmar Bergmann, sondern um das filmische Eheleben des nunmehrigen Paares Brad Pitt und Angelina Jolie, die sich ja bei den Dreharbeiten zu diesem Film ja tatsächlich auch in der Realität gefunden haben. Es geht um den Film „Mr. & Mrs. Smith“, den ein gewisser Doug Liman 2005 mit den Beiden gedreht hatte. Die Idee an sich, ist ja nicht schlecht, wie der Plot von Prisma-Online mal wieder anreißt:



Seit sechs Jahren sind die Smiths nun verheiratet, doch allmählich wird beiden klar, dass beide eine Fassade aufgebaut hatten, hinter der sich jeweils ein Auftragskiller verbirgt. Als beide offensichtlich den gleichen Job haben, werden sie zu bösartigen Konkurrenten, bevor sie merken, dass man sie absichtlich aufeinander gehetzt hat...


Zwei bis auf die Zähne bewaffnete Ehepartner, die, aus welchem Grund auch immer, mit jedem Kaliber aufeinander losgehen. Nur treffen da die Helden aus Troja und Lara Croft mit sowenig Herz aufeinander, dass man merkt, wie sehr sie doch mit sich selbst beschäftigt waren und das Herz auch genau dazu brauchten, sodass der Film nicht nur seine Längen hatte, sonder teilweise auch nur Langweilig wurde. Militärische Abwehr und/oder CIA, da kommt man schnell ins Trudeln. Je länger der Film läuft und umso mehr die Hauptdarsteller reden, umso eher bekommt man das Gefühl, einer Partnerschaftsberatung beizuwohnen und erwartet jeden Augenblick, dass Frau Kallwass um die Ecke kommt und alles mit einem klugen Spruch wieder zurechtrückt. Wenn dann noch ein Freund der mageren Handlung etwas aufpeppen soll, wird es immer völlig konfus und man bemerkt gar keinen Faden mehr. Simpel und naiv, wie ich nun einmal bin, frage ich mich laufend, warum die sich nicht einfach abknallen, anstatt elend lange über Nichtigkeiten zu diskutieren, aber das ist wohl das Manko in jeder Ehe, die nicht funktioniert. Angelina Jolie und Brad Pitt haben wirklich schon bessere Rollen in besseren Filmen gespielt und dieser hätte wirklich nicht sein müssen und ich hab ihn nur für die Vollständigkeit meiner kleinen Sammlung von Filmen mit Brad Pitt gekauft und weil er ziemlich billig war. So ist auch meine persönliche Wertung mit 4/10 entsprechend. Die 4 gibt es für die Idee, aus der man hätte mehr machen können. So rutscht das Ganze dann doch nur in Richtung Ingmar Bergmann, nur eben noch mit Waffen.
Wer am Ende dann wen umbringt, ist dann auch schon egal, weil der Film ganz einfach langweilig wird.

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