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Täter in Nadelstreifen

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Nachdem nun in der Bundespolitik politisch nicht allzuviel passiert, haben die Kleingeister in Deutschland ihre Hochsaison. Ein solcher Kleingeist ist der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin. Wenn man aber im Internet seinen Namen nachschlägt, erfährt man Erstaunliches über die Herkunft seiner Vorfahren, denn der Name Sarrazin kommt aus dem Französischen und bedeutet Sarrazene. Die Wikipedia gibt da eine genauere Erklärung:



Sarrazenen ist ein Begriff, der ursprünglich einen im Nordwesten der arabischen Halbinsel siedelnden Volksstamm bezeichnete. Im Gefolge der islamischen Expansion wurde der Begriff in lateinischen Quellen und im christlichen Europa als Sammelbezeichnung für die muslimischen Völker, die ab ca. 700 n.Chr. in den Mittelmeerraum eingedrungen waren, verwendet, meist in angstgeprägtem Sinn.


Soviel zur Abstammung von Thilo Sarrazin, einem deutschen Politiker der SPD, Finanzsenator von Berlin (2002–2009), seit Mai 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, der so gerne über Moslems wettert.
Dieser Herr Sarrazin ist nicht nur Mitglied der SPD, die schon länger nicht mehr meine ist, sondern auch ein verbaler Brandstifter, der in der Maske des besorgten Biedermanns nichts Besseres zu tun hat, den unterschwelligen Hass gegen alle moslemischen Ausländer und nennen wir das Kind beim Namen, gegen Türken in diesem Land, die heute genauso politisch korrekt wie verlogen dämlich als Migranten bezeichnet werden mit seinen Thesen zu schüren. Seine These, dass der gesamtdeutsche Intelligenzdurchschnitt durch Zuwanderung von schlecht ausgebildeten Migranten sinke, wird sogar in weiten Teilen der CDU und der Wirtschaft als gefährlicher Blödsinn eingestuft. Selbst der nicht allzu linke Michel Friedman fühlte sich von Sarrazin angeschifft.
Nur die selbsternannten „Islamkritiker“ sehen sich bestätigt und verfluchen auf dieser Grundlage am Stammtisch oder im Internet unter der Überschrift Politik jeden nur erreichbaren Moslem verfluchen. Sarazzin hat inzwischen die Palette seiner Hassobjekte um Juden und Basken erweitert, die alle erblich, also genetisch vorbelastet sein sollen. Das letzte Mal als ein Politiker in Deutschland solchen wissenschaftlichen Schwachsinn von sich gab, waren da die Nazis an der Macht und es endete mit Gesetzen zur „Rassenhygiene“, mit brennenden jüdischen Geschäften und Synagogen und schließlich mit Millionen ermordeter Juden in den deutschen KZ endeten. Inzwischen haben ausgeschlafene Historiker von Bundesbank und SPD ein paar, offenbar sehr seltene, Geschichtsbücher aufgetrieben und da etwas über die Zusammenhänge von Goebbels Brandreden gegen die Juden und deren anschließende systematische Vernichtung erfahren. Die Brandreden von Sarrazin sind ähnlicher Natur und ganz spontan wollen sich Bundesbank und SPD von der Neuauflage des Joseph Goebbels trennen, aber Sarrazin hatte seine Plattformen in den Medien gehabt und das Kind liegt längst im Brunnen. Das politische Klima ist längst vergiftet und die radikale Rechte sieht sich durch den nationalen Kasper Sarrazin auch noch bestätigt. Passenderweise sind es eher die mental schlichten deutschen Gemüter, also die Rechten, die Sarrazin anspricht und erreicht. Es sind also nicht immer die offensichtlichen Neonazis und Ausländerhasser, die in Merkeldeutschland zur politischen Brandstiftung neigen, sondern sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft und geben sich betont bürgerlich. Allerdings haben sie diese Mitte sie längst verlassen, wenn sie auf der Ebene von Sarrazin argumentieren und sind ganz vulgäre Rechte. Sarrazin ist nun bei seinen wahren Fans angekommen In einer Bundesrepublik, die Platz für eine rechtsradikale "Wehrsportgruppe Hoffmann", einen Neonaziführer Michael Kühnen und diverse rechtsradikale Parteien hat, ist eben alles möglich. Frei nach Brecht: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!"



Wer dazu eine Meinung hat, der bemühe den Link hier