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Tötet Smoochy

Ein grandioser kleiner Film über die Machenschaften im amerikanischen Fernsehbusiness mit einer erstklassigen Besetzung.
Edward Norton als Kinderclown Smoochy im Nashornkostüm, Robin Williams in seiner ersten echt bösen Rolle als Rainbow Randolph, ein korrupter Clown und Smoochys Vorgänger auf einem Kinderkanal, der bei Korruption erwischt wurde, Danny de Vito als Smoochys gerissener Agent.
Edward Nortons komisches Potential als naiver Weltverbesserer Smoochy ist genauso grandios, wie die erste böse Rolle von Robin Williams, der damit endlich die Figur des ewigen Clowns abstreifte.
Robin/Randolph tut alles, um seinen Sendeplatz wiederzubekommen. Er schmiedet die finstersten Pläne, um den ahnungslosen Smoochy aufs Kreuz zu legen und ihn beim Sender unmöglich zu machen.
Seine Einfälle dafür sind genauso politisch unkorrekt, wie sie göttlich komisch sind. Williams und Norton sind die perfekten Gegenspieler und sie spielen das so überzeugend, als hätten sie nie etwas anderes getan. Williams gibt in diesem Film einen Ausblick auf seine nächsten bösen Rollen in One Our Photo und Insomnia.
Edward Norton gibt den ahnungslosen Tollpatsch Smoochy so überzeugend, das Rainbow Randolph ihn in die Hände von Nazis und der Mafia treiben kann. Einige Höhepunkte dieses Films, der ziemlich großartig anfängt, aber zum zuckersüßen Hollywoodfinale dann leider an Druck und Spannung verliert.
Eigentlich nur ein Film für Sammler wie mich, die nur dokumentiert haben wollen, wann Robin Williams sein Image vom herumalbernden Clown zum ernsten Bösewicht vollzogen hat. Bei dem Preis aber durchaus machbar.