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Teddys in Bayern

braunbaer
Da hat sich doch tatsächlich ein Braunbär (Ursus Arctos) aus Italien nach Bayern verirrt und den Bayern fällt nichts Besseres ein, als das Tier zum Abschuss freizugeben.
Der Teddy ist ein waschechter Braunbär, so wie unsere Vorfahren, die Teutonen ihn noch als König der Wälder respektiert und geachtet haben. Wenn sie ihn töten wollten, weil der Bär ihre Haus und Nutztiere gerissen hatte, so traten sie ihm mit Messer und Speer gegenüber und erledigten das mit der Hand und selbst.
Da nun der Bär auch 2000 Jahre später noch immer kein Haustier ist und sich auch noch immer nicht davon ernährt, indem er in der Fußgängerzone Panflöte spielt, holt er sich auch noch immer die Nutztiere der Bauern und die wollen nun sein Fell. Man nennt ihn nur in Gedenken an den US-Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt jetzt etwas zärtlicher Teddy, aber die Haltung bayrischer Bauern ist eine harte und sie sehen das Kuscheltier aus Kinderbetten als ihren Feind, wenn es nur original genug daherkommt.
Nun ist so ein Bär von Haus aus erst mal dumm, was den Umgang mit der Zivilisation angeht und weiß nicht, was Bauern so wollen, hat keinerlei besondere Tischmanieren und handelt eigentlich nur nach seinen Instinkten. An sich kein großer Unterschied zu den bayrischen Bauern, aber daher empfinden die den Bären auch sofort als ihre Konkurrenz und rufen nach Maßnahmen.
Wenn seine Bauern rufen, ist der Landesvater Darth Stoiber zur Stelle und droht dem Teddy mit Sanktionen, die bis hin zu seinem gewaltsamen und vorzeitigen Ableben reichen. Nun ist aber auch dieser Meister Petz der bayrischen Sprache nicht allzu mächtig und so gehen entsprechende Appelle von Stoiber an seinem pelzigen Ohr ziemlich vorbei. Das passt wiederum dem bayrischen Umweltminister Schnappauf nicht und so wird der Bär umgehend zu einem Problembär erklärt, den man abschießen kann, wenn man ihn sieht.
Das Problem des Problembären, der mittlerweile sogar als Familie mit zwei Bärenbrüdern, JJ1 und JJ2, existiert, ist sogar ziemlich menschlich, denn sie mag Hühnchen und Schafsfleisch, aber wollen weder auf Grill noch auf Dönerbude warten und haben auch keinen Kredit.
Selbst wenn es der erste freilaufende Bären seit 170 Jahren in Deutschland sind, sollen sie als Bettvorleger enden.
Auf die Idee, den Tieren eine andere Chance zu geben, kommen die Bayern erst gar nicht. Was die Bayern nicht kennen oder nicht mögen, dass wollen sie am Liebsten tot. Dabei gäbe es so viele Möglichkeiten für einen begabten Bären. Abgesehen von den vielen Wildparks, in denen er in Ruhe eine Bleibe finden würde, gibt es für die hochkriminellen Asylbewerber ohne Antrag:



Die Bärenfamilie, der JJ1 und JJ2 entstammen, hat sich nach Angaben der Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund in der Vergangenheit schon mehrfach durch auffälliges Verhalten und lange Wanderungen bemerkbar gemacht. JJ1 löste bereits 2005 im Trentino Einsätze der Bären-Eingreiftruppe aus. Zwillingsbruder JJ2 riss im vergangenen Sommer in der Schweiz ein Dutzend Schafe.


noch einige andere Möglichkeiten. So kann Mama Bär der Supernanny von RTL zur Hand gehen, wenn diese völlig verzogene, menschliche Kackbratzen, die ihren Eltern auf der Nase rumtanzen, wieder auf Normalmaß stutzt, denn die Bärin hat, das ja auch bei den Bärenkindern geschafft.
Papa Bär empfiehlt sich für einen leitenden Posten im bayrischen Umweltministerium, denn da wäre er der Erste, der wirklich im Thema steckt und weiß, wovon er brummt.
Es muss ja nicht immer die bayrische Lösung sein, die mit Toten endet.

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