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The Interpreter

„Die Dolmetscherin“ (Sydney Pollack 2005) ist ein hochgradig spannender Polit-Thriller mit Nicole Kidman in der Hauptrolle. Im Plot von Prisma-Online wie folgt beschrieben:



Dolmetscherin Silvia Broome (Nicole Kidman)belauscht durch Zufall im New Yorker UN-Gebäude ein Gespräch, in dem es darum geht, dass ein afrikanischer Diktator bei seinem Auftritt vor den UN-Vertreten liquidiert werden soll. Fortan sieht sie sich von finsteren Gestalten verfolgt. Während der hinzugerufene Sicherheitsagent Keller (Sean Penn) ihr zunächst keinen Glauben schenkt, ändert sich dies, als ein Fremder in Silvias Wohnung eindringt. Keller lässt fortan die Dolmetscherin überwachen. Da gibt es im Umfeld der unglaublichen Geschichte bereits die ersten Mordopfer...

Der Film beginnt allerdings viel früher in den achtziger Jahren in Afrika, im fiktiven afrikanischen Staat Matobo, in dem zwei Journalisten einem blutigem Verbrechen des dortigen Präsidenten, dem ehemaligem Lehrer Zowanie, auf der Spur sind, einen Massenmord entdecken und dabei von Kindersoldaten selbst erschossen werden. Das Thema des Films ist also unter anderem auch die ethnische Säuberung, was ja in Afrika ziemlich aktuell ist.
Dann folgt eine Blende in die aktuelle Zeit zu einer Sitzung der UNO, die Akteure kommen ins Bild und es beginnt ein spannender Aufbau der Handlung. Agent Tobi Keller hat reichlich eigene Probleme, da ihm die Frau gestorben ist, nach dem sie ihn betrogen hatte und daher ist ihm diese Dolmetscherin auch suspekt. Die Beiden misstrauen einander tief und innig und so sind auch ihre angespannte Konversationen die schauspielerischen Höhepunkte dieses Films. Starke Figuren und der sich allmählich steigernde Spannungsaufbau, sowie das nicht überzogen schmalzige Ende lassen über einige Längen des Films hinwegsehen. Da auch Silvia Broome einen afrikanischen Hintergrund und eine Vergangenheit mit eben jenem Zowanie dort hat, wird zuerst sie zum Objekt der totalen Überwachung durch die amerikanischen Behörden Secret Service und der unvermeintlichen CIA. So meldet auch das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL sofort einen Protest aus Simbabwe zu dem Film:

Zitat:
SPIEGEL


Harare - Der Film mit Nicole Kidman in der Hauptrolle zeige, dass "die Feinde Simbabwes nicht ruhen", erklärte Informationsminister Chen Chimutengwende laut einem heute veröffentlichten Bericht der staatlichen Tageszeitung "The Herald".
Das Blatt brachte den Streifen auch mit Bemühungen des australischen Ministerpräsidenten Alexander Downer in Verbindung, den simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe vor dem Internationalen Strafgerichtshof anzuklagen.
Kidman spielt in dem Film eine Dolmetscherin bei den Vereinten Nationen, die ein Gespräch über ein geplantes Attentat auf den Machthaber der fiktiven Republik Matobo belauscht. Deren Präsidenten Edmond Zowanie werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Zuwanie wurde als Karikatur Mugabes interpretiert.


Soviel zur blutigen Realität in Afrika.
Im Film kommen sich Agent und Dolmetscherin jedenfalls näher und das ist dann auch der einzig absehbare Makel dieses Films, denn das Ende bietet noch einige Überraschungen und die werten den Film bei mir dann wieder so auf 9/10, dass ich ihn ohne Probleme empfehlen kann. Schon allein die glänzenden schauspielerische Leistungen von Nicole Kidman und Sean Penn machen diesen Film zu einem sehr guten Film, den man mindestens gesehen haben sollte.
Für die üblichen Kommentarwütigen