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The Machinist

Christian Bale ist ganz offensichtlich einer der wandlungsfähigsten Schauspieler unserer Zeit. War er gestern noch der durchgeknallte, reiche und skrupellos mordende amerikanische Yuppie Patrick Bateman in "American Psycho“, so ist er nun fast gleichzeitig der Millionär Bruce Wayne, der in Batman Begins“ nachts als Batman in den Straßen von Gotham City für Ordnung sorgt und dann der Kleriker John Preston in “Equlibrium“ ist er nun der Maschinist Trevor Reznik, der in dem düsteren Thriller „The Machinist“ einen recht undurchsichtigen Arbeiter spielt. Bei Prisma-Online list sich der Plot dann auch so:

„Fabrikarbeiter Trevor Reznik kann seit einem Jahr nicht mehr schlafen, hat deshalb manchmal Halluzinationen und wirkt auf die direkte Umwelt recht seltsam. So verkriecht sich Trevor mehr und mehr in seine eigene Welt, zu der nur die Prostituierte Stevie und die Kellnerin Maria Zutritt haben. Als der Geplagte an seiner Arbeitsstelle wieder halluziniert, verursacht dies einen Unfall, bei dem ein Kollege einen Arm verliert. Jetzt packt Trevor der Verfolgungswahn, denn er glaubt fest an eine Verschwörung. Für seine ungewöhnliche Geschichte fand Regisseur Brad Anderson nur in Spanien Geldgeber. Mit einem fast schon beängstigenden Auftritt ist Christian Bale die eigentliche Sensation des Films. Denn der zukünftige "Batman"-Darsteller hat dermaßen gehungert, dass er bereits medizinisch bedenklich abgemagert wirkt und tatsächlich für einige Takes zu erschöpft war. Aber gerade dadurch erzielt die Story einen Gänsehaut-Effekt, den mancher Horrorstreifen nicht erreicht.“

Christian Bale gibt den schon schwer paranoiden Arbeiter Trevor Reznik mindestens genauso überzeugend, wie den mordenden Psychopaten Patrick Bateman, den Kleriker John Preston und den Millionär Bruce Wayne. So ist „The Machinist“ dann auch recht arm an Handlung, sondern nur das Protokoll eines Wahnsinns, die Verfilmung eines Alptraums, in das Christian Bale aber mit größtem körperlichen Einsatz gegangen ist. Der geputzte Yuppie aus „American Psycho“ ist hinter dem Bart und mit mindestens 20 Kilo weniger kaum wieder zu erkennen. So ist dieser Film ganz sicher eine cineastische Meisterleistung, die von allen Kunstliebhabern ganz sicher bejubelt wird, aber ich für meinen Teil bin nur ein einfacher Filmfreund, der Christian Bale mag und Filme, die auch eine erkennbare Handlung haben. Da reicht mir Wahnsinn alleine, auch wenn er von Christian Bale ganz brillant und überzeugend gespielt ist, ganz einfach nicht aus und so kommt der Film auch nur auf einen Wertung von 5/10, denn ein Mangel an Handlung ist auch für mich erst einmal nur schwer zu verdauen. Ich bin da wohl zuwenig Kunstkenner und auch von den anderen Filmen des Christian Bale einfach zu verwöhnt.
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