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Totengräber sucht neuen Wirkungskreis

Ich habe diesen Text wieder nach Oben geholt, da er auf eine seltsame Weise an Aktualität zu gewinnen scheint und das Original von GIGA nun der schlechten Kopie auf NRW.TV geopfert werden soll.
Kann ja nur eine Ahnung sein, aber alle meine bisherigen Ahnungen wurden zu wahr, um sie einfach zu übergehen.
Tod
Es gab in Deutschland mal eine Zeit, die ich hier mal ganz bewusst „die gute alte“ nennen will, da studierten Studenten noch eine ganz bestimmte Fachrichtung, um dann mit dem erreichten akademischen Grad in dieser Fachrichtung eine gut bezahlte Arbeit zu finden und sich als Ingenieur , als Architekt, oder auch Doktor zu beweisen.
Allerdings war das in der Realität so und was ich dann erlebt habe, geschah in der virtuellen Welt des Internets.
Es geht, keiner wird darauf kommen, um GIGA, die verstorbene Community mit Chat und Sendung für Kinder und Jugendliche. Alles war neu in dieser Größenordnung, das Konzept, die Idee, die Sendung, die Community, der Chat und alles nur dazu da, dass sich völlig unbekannte Leute im neuen Medium Internet einander treffen und über so ziemlich alle Themen und Probleme rund ums Internet und den Computer über eben dieses Internet unterhalten konnten.
Das alles schien so neue, so einmalig, so phantastisch und so einzigartig, dass kein Mensch damals auch nur auf die Idee kam, dass auch das vergänglich sein könnte. Nur immer und überall, wo Menschen ihre Finger im Spiel haben, wird auch das größte Glück ein endliches und das sollte bei GIGA nicht anders kommen.
Nun ist diese Trauergeschichte von GIGA aber hinlänglich bekannt und ich muss nicht näher darauf eingehen. Erwähnt sei nur, dass diese begann, als ein Chatter, der sich Groucho nannte, nach seinen beendeten Studium direkt nach GIGA zu wechseln, um von dort nach eigenem Bekunden, „die Chatter zu erziehen“, was seiner Vorstellung entsprach, wie man mit Menschen arbeitet, man erzieht sie.
Nun sollte man ja meinen, um mit Servern, Hard und Software zu arbeiten, wäre es nicht unvernünftig, wenigstens ein Studium in Informatik vorweisen zu können, aber soweit ich mich erinnern kann, hat dieser Groucho etwas völlig anderes studiert und er war bald in der Leitung der Commred nicht der Einzige mit ähnlich mangelhafter Qualifikation.
Einer seiner Nachfolger hatte sogar Kunst studiert und fühlte sich dennoch fürs Internet berufen. So ein Job, nur an Schreibtisch und Computer und das fast zu den Arbeitszeiten von Beamten, drohte ja auch nicht wirklich mit körperlich harter Arbeit und das ist für eine bestimmte Sorte von Studenten schon eine verlockende Aussicht.
Wie immer er es auch anstellte, er wurde bei GIGA genommen und thronte schon bald selbstherrlich und natürlich immer Recht habend in der Commred. Wie dem auch sei, es ist nun schon ein historischer Fakt, dass es seit dem Zeitpunkt mit GIGA technisch und menschlich nur noch abwärts ging.
Micha, der neue Chef, der sich im Chat Groucho nannte, hatte allerdings völlig andere Prioritäten, als sich um den technischen Erhalt zu kümmern.
Er „wolle die Chatter ändern“(!) und er hatte die Möglichkeiten entdeckt, die ein Zweitnick ihm so bietet und verplemperte seine bezahlte Arbeitszeit fortan mit Spielerei, schrieb im Chat mit dem einen Nick und im Forum mit einem anderen und hatte auch mit jedem Nick eine andere Meinung. Den Beleg für diese Zweitnicks sind etliche MB groß und ich habe sie damals auf alten ZIP-Disketten gespeichert, aber er ist mir die Mühe nicht wert, jetzt extra für ihn alte Geräte auszubuddeln und anzuschließen, zumal er ja selbst von seinem Treiben wohl am besten weiß!
So hatte er auch eine sadistische Freude daran, mit einem Nick im Chat den virtuellen Job eines Forenbetreuer zu vergeben, dann mit einem anderen Nick in dessen Forum zu randalieren und dann mit dem ersten Nick den Job als Forenbetreuer wegen zuviel Unruhe im Forum wieder zurückzuverlangen.
Ein gestörtes Verhalten, dass Kinder mit 13 an den Tag legen würden, aber Micha aka Groucho aka Gouest5 und zuletzt sogar aka HeikeausWuppertal(!), also ein, bald 40jähriger Mann mit unklaren sexuellen Präferenzen aka weiß der Geier wie noch, war auch damals schon weit über 30. in seiner, wie auch immer gearteten Funktion war Micha damals auch der Herr über sämtliche virtuellen Titel und Sperren, die er je nach Gehorsamkeit und Unterwürfigkeit vergab, wobei ich gerne mal jede Art von Sperre abfasste.
Das war seine armselige Art, Freundschaft oder eben auch Feindschaft zu bekunden.
Was dann folgte, der Tod des Chats, das Ende der Sendung und das Verkommen von GIGA zu einem von vielen Boards, in dessen Politikforum die Rechten und ganz Rechten das Sagen haben, ist Geschichte und hinlänglich bekannt.
Das ist nun alles schon recht lange her, GIGA ist tot, aber die Leiche zuckt noch. So will doch tatsächlich ein privater Provinzsender mit dem Namen NRW-TV GIGA ausbuddeln und wieder beleben. Das originale GIGA, also das erste.
Nur wird bei NRW-TV wohl nicht jeder genommen, der mal drei Semester Büchsensuppe studiert hat und mit dieser Qualifikation mal von GIGA genommen wurde.
Offenbar fiel Micha aka Groucho aka usw. usf. dabei durch das Raster, denn man sah in seiner Tätigkeit als Chef beim wegen zu schlechter Wartung der Technik beerdigten GIGA einen gewissen, nicht zu leugnenden Kausalzusammenhang und wollte den Totengräber des ersten GIGA einfach nicht im zweiten haben.
Micha sah das natürlich ganz anders und machte das, was er inzwischen am Besten konnte, er aktivierte seine dubiosen Fans, die eine Webseite machen, die nur einen Aufruf und Forderung hat, wenn man hier auf Aktion klickt:



Michael Schlieper 4 Host
Kennen Sie diesen jungen, attraktiven Mann? Sein Name ist Michael Schlieper. Eingekesselt in einem stickigen kleinen Büro in Düsseldorf neben einem Server des Regionalsenders NRW.TV. Wir von micha4host.de.vu wollen Michael aus diesem Bungalow der Einöde herausholen und ihn mitten in eine aufblühende Landschaft (auch Studio genannt) setzen.

Helfen Sie uns ihm zu helfen, indem Sie Ihre Stimme bei uns hinterlassen.

Wir brauchen 2500 Stimmen, also machen Sie bitte mit und geben Sie unseren Link an Freunde, Verwandte, Buddys, oder Nachbarn weiter. micha4host.de.vu.
Danke,
Ihr micha4host-Team



Nicht nur, dass sich da ein Mann von fast 40 zum Affen macht und feilbietet wie ein besoffener Marktschreier sein Sonderangebot an gebrauchten Kondomen, er geht wieder nicht der normale Weg der Bewerbung durch gute und überzeugende Arbeit, nein, er gönnt sich die Peinlichkeit und lässt einer Unterschriftensammlung starten, die den bösen Sender NRW-TV via Mail doch bitte dahingehend mit Spam eindeckt, dass sie den ungemein fähigen Menschen Micha doch wenigstens bitte als Host einstellen mögen, wenn er für mehr schon nicht taugt.
Um mich mal auf einen hinkenden Vergleich einzulassen, kommt mir das vor, als würde ein Taxifahrer, der gerade einen Totalschaden gebaut und dadurch den Job verloren hat, ehemalige und zukünftige Fahrgäste dazu auffordern, einen eventuellen Arbeitgeber mit Briefen einzudecken, in denen verlangt wird, dass er unbedingt eingestellt werden sollte. Arbeitsbeschaffung via Referendum und Volksentscheid.
Die Zeiten, in denen man sich durch gute Arbeit für einen guten Job qualifizieren musste, scheinen damit endgültig vorbei.
An und für sich kann mir das ja völlig egal sein, was der Kerl treibt, denn ich wohne nicht in NRW und werde damit auch nicht im Kabel belästigt.
Nur habe ich diesen Micha 1999 persönlich kennen lernen müssen, mir ein schlechtes Urteil über ihn gebildet und sehe das nun in jedem Punkt bestätigt. Er hatte damals von ganz neuen Projekten geprahlt, die sie Romance/GIGA-Heartbeat nennen sollten. Meine Warnung, dass es schwer in die Hose gehen könnte, wenn man pubertierende Jugendliche mit ungebremstem Geschwätz über ihre Sexualität völlig aus der Fassung bringen würde, schlug er natürlich besser wissend in den Wind und fegte sie vom Tisch. So wurde eine GIGA-Heartbeat dann auch ein kurzes, schmutziges und für die betroffenen Chatter enttäuschendes Kapitel von GIGA. Man machte GIGA-Heartbeat nach kurzer Zeit wieder dicht, weil die jungen männlichen Hormone ganz einfach überfordert waren, junge Chatter die Sau rausließen und auch schon mal virtuell in den Chatraum onanierten. Um sowas vorauszusehen, bedarf es keines Studiums, sondern nur etwas Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen, die ich aus meiner Zeit mit meinem Jugendclub ja noch fast frisch hatte. Außerdem hat mich so grandioses Scheitern schon immer fasziniert.
Ein Mensch der sich nicht zu peinlich dafür ist, seine schlechte Arbeit mit dubiosen Umfragen im Internet kompensieren muss, hat nicht nur gehörig was an der Waffel, sondern der lebt eigentlich nicht in diesem Land mit 4,5 Millionen Arbeitslosen, die ja auch nicht alle ein Referendum starten, das ihnen eine körperlich leichte, angenehme und trotzdem bezahlte Arbeit verschafft. Soweit mir das bekannt ist, soll ja in Deutschland noch das Leistungsprinzip Gültigkeit haben und das gilt dann eben auch für einen Micha! Durch sein Tun oder besser sein Nichtstun ist GIGA so am Ende wie es jetzt ist und wenn es ihm nicht reicht, wie eine Ratte das sinkende Schiff GIGA verlassen zu haben, um beim Regionalsender NRW-TV jetzt GIGA neu erfinden und als „Kai3“ als Anspielung auf die alte Adresse von GIGA in der Kaistraße 3 in Düsseldorf anbieten will, kann er das auch von seinem Büro aus tun. Den Drang, seine Eitelkeit und seinen Exhibitionismus vor einer Kamera auszuleben, sollte er dann besser professionell behandeln lassen, als ihn durch wilde Unterschriftenaktionen noch zu füttern.
Während die Trümmer von GIGA 1 und 2 endgültig zu trauriger Asche zerfallen, will der bei GIGA gescheiterte und moralisch mindestens zweifelhafte Exchef Groucho Schlieper sich ein neues Nest mit neuen Trümmern basteln und da sogar noch vor der Kamera hocken und dagegen erlaube ich mir so meine Bedenken.

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