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Umleitungen für den Hooligan

Weil der Mann, der sich in der Weltpolitik wie ein Hooligan aufführt, heute, am 23. Februar 2005 die Stadt Mainz besucht, um dort den deutschen Kanzler zu treffen, „wird es zu erheblichen Verkehrs-Behinderungen im ganzen Rhein-Main-Gebiet kommen.“ wie die Polizei lakonisch mitzuteilen weiß. Das Rhein-Main-Gebiet wird also hermetisch abgeriegelt und dessen Bewohner bekommen so einen Hauch von Ostberlin, wenn da die Partei unterwegs war.
Der Mann, dessen Vater als Chef der CIA selbst den einen oder anderen politischen Mord in Auftrag gab, hat nun auf einmal Angst um das eigene Fell. Die Deutschen und ihre Sicherheitsorgane wissen ziemlich genau, dass sich Bush mit seiner überalterten Kanonenbootpolitik und dem sinnlosen Überfall auf den Irak einen ganzen Haufen Feinde gemacht hat.
Gebracht hat der kleine Krieg im Irak den USA eigentlich gar nichts, denn der Chefterrorist Osama Bin Laden erfreut sich noch immer seiner Freiheit und wie man in arabischen Fernsehsendern gelegentlich sehen kann, auch bester Gesundheit.
Und nur, um Saddam Hussein aus seinem Palast in eine Erdhöhle zu jagen, ist noch lange keine Rechtfertigung für einen Krieg, in dem viele Unschuldige ihr Leben lassen mussten und andere von den Boten der Demokratie in Gefängnissen vor laufender Kamera gefoltert wurden.
Da wusste n auch die deutschen Politiker und wiesen die Sicherheitsbehörden an, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und nun hat keine moslemische Talibanfliege mit 14 Kilo Sprengstoff am Bauch keine Chance haben, näher als 5 Kilometer an den meistgehassten Mann der Welt zu kommen. Das ganze Rhein-Main-Gebiet wegen dieses einen Mannes, der ohnehin von vielen halbwegs normalen Menschen, mich inbegriffen, für sehr entbehrlich gehalten wird, abzusperren kostet dann sicher auch soviel Geld, dass man damit locker die Haushalte mehrerer deutscher Städte hätte sanieren können. Das mag ja ein Staatsgast sein, aber eben nur einer. Wäre das ein Treffen aller Staatchefs der NATO, der EU oder der UNO gewesen, hätte man den militärischen und finanziellen Aufwand ja nachvollziehen können.
Aber genau das ist es ja eben nicht. Wenn Bush, Schröder oder beide einen solchen Wert auf ein Treffen in befriedetem, bewachtem und umzäuntem Gebiet legen, dann würde ich Nordkorea, China oder auch Kuba empfehlen, da sind die Bedingungen schon von Haus aus ideal.
Bush ist ja auch nicht der erste amerikanische Präsident, der Deutschland besucht. Er ist nur der Erste, bei dem so ein Theater gemacht wird. Wenn dieser Mann in der Welt so unbeliebt ist, dass sie ihm nach dem Leben trachtet, sollte man sich vielleicht überlegen, ob man sich so etwas nach hause einlädt. Kein normaler Mensch käme auf den Gedanken, sich einen Haufen randalierender und vorbestrafter Hooligans zum Essen nach hause einzuladen und dann die Polizei dazu zu bitten, damit nichts passieren kann. Unsere Politiker machen das privat wohl auch anders. Ein Grund mehr, warum ich keiner geworden bin!