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Unterschicht

gerhard_schroeder003_politiker_luegen_merkel_stoiber_muenteferingMerkel kari klein

Da geistert mal wieder ein Wort durch die Medien, das gute Chancen auf das Unwort des Jahres 2006 hat und mit dem die verantwortlichen Politiker natürlich mal wieder nichts zu tun haben wollen. Der Spiegel zitiert erstaunlicherweise die BILD und die weiß Folgendes zu berichten:



Berlin - Für Aufregung in der SPD sorgt eine noch unveröffentlichte Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel "Gesellschaft im Reformprozess". Laut "Bild am Sonntag" gehören demnach 4 Prozent der Westdeutschen und 20 Prozent der Ostdeutschen zur Unterschicht. Im Bundesdurchschnitt sind es 8 Prozent oder 6,5 Millionen Menschen.


Da wurde also mal wieder Geld ausgegeben, um eine Offensichtlichkeit ans Licht zu zerren, um die ohnehin jeder weiß, der in Deutschland lebt und mit Euro zahlen muss. Kanzlerin und Vizekanzler rissen sofort und ungefragt die Hände hoch und beteuerten ihre völlige Unschuld an dieser Situation und der einzig Schuldige daran war auch sofort gefunden und der Generalschuldige an allem Übel ist natürlich kein anderer, als der so grandios an seinem Ego gescheiterte Exkanzler Schröder, ob wohl er mit seinen ziemlich schmerzhaften Reformen eigentlich erst die Grundlage für den aktuellen Rückgang der Arbeitslosigkeit geschaffen, für den sich Frau Merkel feiern lässt. Nur eignet sich Schröder nun mal wunderbar als Prügelknabe. Nur wer genauer hinsieht, kann erkennen, dass der Grundstein für die neue Armut eines Teil der Deutschen sehr viel früher gesetzt wurde, von einem gewissen Helmut Kohl, Anfang und Mitte der neunziger Jahre, als er für das deutsche Volk recht einsam beschloss, die Deutschen würden ein neues Zahlungsmittel brauchen, damit sie in den Ferien mit weniger Problemen im europäischen Ausland bezahlen könnten. Das kaum ein Deutscher 365 Tage im Jahr Ferien hat, die er im Ausland verbringt, hat Kanzler Kohl dabei gerne mal übersehen. Die Einführung des Euro als einziges Zahlungsmittel in Deutschland hat Kohl sicherheitshalber in die damalige Zukunft, auf das Jahr 2002 verschoben und damit dem Handel einen langen Vorlauf gab, in dem er die Preise erhöhen konnte. Nur für einen Teil der Bevölkerung sorgte Kohl 1998 schon selbst. Er koppelte das Wachstum der Renten an das Wachstum von Norbert Blüm und der ist erstaunlichweise seitdem auch kein Stück größer geworden, was dann auch die ersten Rentner Automatisch in die Unterschicht trieb. Die Manager großer Konzerne gönnten sich indes großzügige Erhöhungen ihrer Bezüge, wie Mann im selben Spiegel nachlesen kann:



Die Spitzen-Manager der Dax-Konzerne sparen gern - nur nicht bei sich selbst: Im Schnitt stiegen ihre Gehälter binnen eines Jahres um elf Prozent. Die Vorstände der Commerzbank können sich besonders freuen.


Es gibt also auch Deutsche, denen es recht leidlich geht und die auch etwas Geld für ihren Job sehen. Das sind Leute, die sich um Spritpreise oder sonstige Lebenshaltungskosten nun wirklich nicht sorgen müssen. als aber der Euro 2002 nun endgültig über das normale Volk hereinbrach und die Preise von DM in die neue Währung umgerechnet werden sollten, erwies sich ein großer Teil des Handels als mathematisch ziemlich kreativ und rechneten die Preise in dem zu wahren Phantasiepreisen in Euro um. Dazu erfreuten dann Energiewirtschaft und Ölkonzerne ihre Kunden mit ständig steigenden Preisen und brachte so noch mehr Glück unter das ständig mehr zahlende Volk. Die regierende Kanzlerin Merkel kommt nicht nur mit lustigen Ideen aus der DDR, nach dem die Wenigen, die noch Arbeit haben, dieser auch gleich 40 Stunden in der Woche nachgehen sollen, sondern sie hat mit ihrer lustigen und wackligen großen Koalition, die sich sonst kaum auf eine Sitzordnung beim Mittagessen einigen kann, darauf geeinigt, dass es dem Volk 2007 mit einer erhöhten Mehrwertsteuer so richtig an den Kragen und die Brieftasche gehen soll. Nur einigen wenige Fans der Union und auch sonst völlige Ignoranten, die hauptsächlich das Internet bevölkern, versuchen krampfhaft jede Steuererhöhung der Regierung Merkel gegen Null zu rechnen. Nur nennt sich ja eine Erhöhung von was auch immer nicht Erhöhung, weil dann die Preise sinken werden. Überhaupt geht es in Deutschland sozial bergab, denn es gibt mittlerweile zwei tote Kinder in der Woche im reichen Deutschland, wie der Nachrichtensender N24 zu berichten weiß. Alles Fälle aus der ärmeren Schicht der Bevölkerung, die ab jetzt wohl Unterschicht genannt werden wird, obwohl den Politikern dieses Wort nicht gefällt. Nur unternehmen sie auch nicht allzu viel, um dieser Entwicklung wenigstens entgegenzuwirken. So hüllt sich die Kanzlerin ganz gerne in ein ziemlich lautes Schweigen, wenn die Industrie mal wieder verkündet, mehrere tausend Menschen zu entlassen. Nur so wird die Unterschicht einfach nur größer werden und Menschen aus der Mittelschicht, die mal Arbeit hatten, nun Suppenküchen aufsuchen müssen, um ihren Kindern wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag zu garantieren. Solcherlei Armut mag im Westen nicht unbedingt etwas Neues sein, aber für die Menschen im Osten Deutschlands, deren Leben sich bisher durch Arbeit definiert hat und sie ernährte, genauso eine Zumutung, wie Essenmarken und Lebensmittelkarten vom Staat. Zumindest haben sich die deutschen Politiker gut mit Geld durch selbstbestimmte Bezüge versorgt und so richtig dreckig geht es auch keinem Exkanzler.







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