About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Unzufriedene Hausfrauen im Irak

Seit ich relativ exzessiv im Internet zugange bin, ist mir aufgefallen, dass westdeutsche Hausfrauen überschnappen, sobald in ihrem Leben ein bestimmtes Alter und ein gewisses Maß an Unzufriedenheit erreicht ist.
Wohlgemerkt die westdeutschen Hausfrauen, denn alle ostdeutschen Frauen, die ich in dem Alter kenne, gehen arbeiten und sind damit und mit ihrer Familie voll ausgefüllt und zufrieden.
Im Westen Deutschlands muss das wohl anders sein. Da erreichen die Damen ein bestimmtes Alter, in dem sie dann ihre BHs verbrennen, zu Feministinnen werden und Zeitschriften gründen, die sie dann „Emma“ nennen. Soweit zu Alice Schwarzer vor 30 Jahren.
Heute ist das wieder ein wenig anders.
Heute rennen unzufriedene Hausfrauen in das Internet ihrer Kinder, um dort nach virtuellen Titeln zu gieren oder nach einer anderen Möglichkeit, fremde Meinungen zu unterdrücken und ganz einfach nur, um irgendeine Macht zu spüren, die ihr reales Leben ihnen verwehrt hat. Den Vogel allerdings hat eine gewisse Frau Susanne Osthoff abgeschossen, die in ihrem Beruf als Archäologin nun ausgerechnet in ein brandheißes Kriegsgebiet, in den Irak jetten musste, um genau dort nach alten Steinen zu wühlen.
Die gibt es ja natürlich auch nur dort und auch nur jetzt.
So kam, was kommen musste, die deutsche Archäologin Osthoff wurde in dem durch den amerikanischen Überfall und einen sinnlosen Krieg aufgeheiztem Land von Irakis entführt, die ein happiges Lösegeld wollten. Gewundert hat das keinen.
In einer Überschrift wundert sich sogar die Zeitung „die Zeit“:



Kein Recht auf Mitleid?
Susanne Osthoffs Entführung im Irak nehmen die Deutschen eigenartig kühl auf


Ja was zur Hölle soll denn der normale Bürger da auch noch mitfiebern oder mitfühlen? Ausgrabungen in einem Kriegsgebiet, das ist in etwa dasselbe, als würde man zu einem aktiven Vulkan reisen, weil man auf seinem Krater Würstchen grillen will, wenn der Vulkan mal ausbricht.
Nach vier Wochen Gezerre mit Gejammer von Mutter und Schwester auf allen Programmen, Lösegeld oder auch nur Diplomatie, der normale Bürger erfährt ja keine Einzelheiten, kam Frau Osthoff wieder frei und verkündete als Letztes, dass sie doch tatsächlich im Irak bleiben will, völlig egal, was der Rest von Deutschland, ihre jammernde Familie inbegriffen, davon hält.
Bei soviel Ignoranz kann man eigentlich nur den Kopf schütteln und die Frau ziehen lassen. Wenn Frau Osthoff dann allerdings der nächsten Entführung zum Opfer fällt, was ja durchaus im Bereich des Möglichen liegt, soll man mich bitte mit entsprechenden Schlagzeilen und der jammernden Familie verschonen und die Frau ganz einfach da lassen wo sie ist. Sie hat es ja schließlich so gewollt.
Wer in einem Minenfeld tanzen geht, soll sich dann bitte auch nicht wundern, wenn da mal eine Mine hochgeht. Um es mal klarzustellen, ich habe absolut nichts dagegen, wenn sich Frauen verwirklichen wollen und sich ihre Träume erfüllen, aber es geht dann doch etwas zu weit, wenn dabei dann ein ganzes Land samt seinen Bürgern involviert wird.
Ich habe die Hoffnung, dass Frau Osthoff nach der dritten Entführung dann die Nase voll hat vom Irak, zur Besinnung kommt, sich umschulen lässt und dann in der Arktis erfolgreich Kühlschränke verhökert, denn wie allgemein bekannt ist, sind die Inuit weitaus ungefährlicher sind, als die durch Bush aufgeheizten Irakis.
Ich für meinen Teil habe jedenfalls von keinen Eskimos gehört, die mit umgeschnalltem Sprengstoff in der Welt auf Terrortourismus gehen. Was vielleicht auch daran liegt, dass Präsident Bush Grönland bis jetzt weder bombardiert hat, noch da einmarschiert ist.
Nur wenn er da einmarschiert und die Inuit sich dann wehren, ist Frau Osthoff schon automatisch auf dem Weg dahin. Nur bis dahin sollte diese Frau beschäftigt werden. Sonst muss sie ja dort auch unbedingt "helfen"...
Es dürfte etwas eng werden in den armen Ländern dieser Welt, wenn alle Deutschen, die dort was helfen wollen, dass dann unbedingt vor Ort machen müssen!

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!