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Vertrauensfrage

Kanzler Schröder, der außer an einem rauen Hals, einer recht nervigen Gastritis, einer hartnäckigen Influenza, auch an einem ansteckende Realitäts- und Kompetenzverluste leiden musste, hat sich nun von seiner Koalition zurücktreten lassen, da er selbst dafür zu schwach und zu unwillig war, will nun eine letzte Chance.
Eine letzte Chance, die er dem deutschen Wähler geben kann, um ihn erneut in das Kanzleramt zu wählen und er will dem deutschen Wahlvolk wieder vertrauen können.
Er hatte ja im Prinzip nichts anderes gemacht als sein Vorgänger Kohl.
Er hatte Allen alles versprochen und solange er denken kann, ununterbrochen einen wirtschaftlichen Aufschwung prophezeit.
Also im Großen und Ganzen nicht anders, als sein Vorgänger und Dauerkanzler, Helmut Kohl, den das Wahlvolk dafür sogar mit 16 Jahren Kanzlerschaft belohnt hat.
Auch Schröder hat die Wirtschaft verwöhnt und sich einen Dreck um seine Wahlversprechen geschert, aber ihm nahm das Volk ein solches Gebaren erstaunlicherweise übel.
Kanzler Schröder hatte schweren Herzens sogar großzügig auf die lustige Einlage einer Parteispendenaffäre mit anschließendem Steuerbetrug verzichtet.
Eine Praxis, die bei den großen Parteien in der alten Bundesrepublik einfach zum guten Ton gehört hat und von der auch Vorgänger Kohl nicht lassen konnte.
Was die Zahl der Arbeitslosen anging, so hatte Schröder Kohl sogar noch übertroffen und es wurden mehr.
Kanzler Schröder war als Retter angetreten, mit so tollen Waffen wie der Agenda 2010 und Hartz IV im Halfter, aber die waren nicht nur ziemlich wirkungslos, sondern sorgten sogar für ein gesteigertes Misstrauen und nur einen ziemlichen Unmut im Volk.
Kanzler Schröder ist auch ziemlich sauer auf sein Volk.
Jeder Apfel und jeder Getreidehalm braucht seine Zeit, bis er reif ist und geerntet werden kann, nur seiner Agenda und Hartz IV lässt man diese Zeit nicht.
Zumal ja diese Angela Merkel, die Kanzler Kohl noch „sein Mädel“ genannt hat, die aber Schröder nur als lästig empfindet, dann auch keine neuen Waffen im Halfter hat gegen die Arbeitslosigkeit und eine ausufernde Staatsverschuldung.
Eigentlich will Merkel die Konditionen von Hartz IV sogar einfach nur verschärfen, um das Land schuldenfrei zu bekommen und die Arbeitslosigkeit zu beseitigen.
Das kann er aber auch selbst, meint Kanzler Schröder und gibt dem Volk noch einmal die Chance, ihn zu wählen. Sollten sie das nicht machen, was zu erwarten ist, so hat Kanzler Schröder wenigstens etwas für die deutsche Einheit getan.
Da Deutschland logischerweise deutsch ist, demokratisch und eine Republik noch dazu, so wird Angela Merkel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die erste Kanzlerin der Deutschen Demokratischen Republik, also die erste Kanzlerin der DDR.
Da Schröder dafür erst die Grundlagen geschaffen hat, umweht dann auch Kanzler Schröder der von Kohl so geliebte „Mantel der Geschichte“, ob er den nun wollte oder nicht!

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