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Veto

„Veto (von lateinisch veto: ich verbiete), der einen Beschluss aufhebende oder aufschiebende Einspruch. Ursprünglich handelt es sich dabei um das in der Römischen Republik den Volkstribunen eigene Recht, durch ihren Widerspruch einen Mehrheitsbeschluss außer Kraft zu setzen.“

Ein solches Vetorecht hat auch der Präsident des Bundestags und der amtierende ist, von Harald Schmidt wegen seiner interessanten Flora und Fauna im Gesicht, vom Harald Schmidt so genannten, Ossibär Wolfgang Thierse von der SPD. Er legte sein Veto ein, als die amerikanische Filmgesellschaft Paramount nachfragte, ob sie den Reichstag als Originalkulisse für den dritten Teil von „Mission Impossible“ gegen Entgelt nutzen könnten. Der Drehort Berlin mit dem Reichstag zusammen, klingt eigentlich nur logisch. Die Würde des hohen Hauses dürfe nicht beschädigt werden, so Thierses abenteuerliche Argumentation. Die Würde des Hauses, in dem sich die Parlamentarier seit Jahren erstmal kiloweise Koks auf den Toiletten in die Nase schieben, um dann völlig zugedröhnt die übelsten Gesetze zu verbrechen? Da fragt man sich doch, ob Herr Thierse bei diesen Worten nicht auch das eine oder andere Kilo Stoff in der Nase gehabt hat und wem er damit eigentlich nutzen wollte? Etwas Glamour aus Hollywood hätte die miefige deutsche Hauptstadt ganz gut vertragen können. Zumal sich andere Hauptstädte da weit weniger albern haben, als ausgerechnet wieder Berlin. Das liegt ganz sicher auch daran, dass es dort keinen Thierse gibt. Nun kommen ja Tom Cruise und seine Kollegen nicht als Bettler wund würden ganz sicher zahlen, um Mission Impossible III auch im Reichstag drehen zu können, aber Thierse war wohl lange nicht mehr bei seinem Fraktionsfreund Eichel und weiß nichts von den leeren Kassen des Staates. Nicht, das der Filmdreh daran etwas ändern würde, aber man könnte im Ansatz wenigstens einen Willen erkennen. Mission Impossible III wird ganz sicher kein kulturell so hochwertiger Film, das er bei der Oscarverleihung auch nur genannt werden würden, aber es wäre wenigstens ein Hauch von Hollywoods Glanz mit dem Reichstag zu sehen. Ein anderer Verdacht drängt sich auf. Tom Cruise und seine ähnlich gutaussehenden Schauspielerkollegen im Reichstag, wie würden sich da wohl die optischen Generalangriffe auf den guten Geschmack, Merkel und Westerwelle fühlen? Zumal Cruise auch noch wesentlich unterhaltender ist. Thierses Veto dann doch nur als eine Form des Selbstschutzes? Wenn man sich deren Gesichter mal vor Augen halten und man kann förmlich spüren, das an dem letzten Argument was dran ist.
Die UNO ist nun etwas bedeutender, als die Hütte des Herrn Thierse und da darf man Filme drehen. Liegt sicher daran, das die keinen Thierse haben!