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Vom Wesen der Freundschaft

Irgendwie muss da bei der Generation von Heute da etwas grundsätzlich falsch angekommen sein. Zumindest bei der, die durchs Internet geistert. Freundschaft, so wie ich sie real kenne und mit meinem Freund Torsten nun schon 18 Jahre erleben darf, hatte noch nie etwas mit Druck, Nötigung, Erpressung oder Auswahl zu tun. Auch mit Felix, Michi, Markus und Julian absolut kein Thema. Das war’s dann aber auch schon fast mit der Freundschaft ohne Bedingungen Marke Internet. Ich habe meine besten Freunde auf einer Art Liste zusammengefasst, die ich stolz meine Familie nenne, weil ich bei den Meisten ja auch ohne Probleme der Vater sein könnte. Allerdings stellt mein Alter auch mein größtes Handicap dar, was die Wartung meiner HP und meines Computers angeht und ich bin auf, meist sehr jugendliche, Hilfe angewiesen.
Aber selbst da bin ich schon in böse Fallen getappt. Ich habe außer meiner Freundschaft eben wenig zu bieten. Von Einigen wird das als völlig ausreichend empfunden und ich führe mit ihnen vertrauliche Gespräche, wie sie wohl selten ein Vater führen würde. Bei anderen schlägt die miese Erziehung durch und sie verlangen ernsthaft von mir Rentner materielle Gegenwerte, obwohl deren Väter als Makler schätzungsweise das Zehnfache von mir nach Hause trugen. Da ich damit weder dienen konnte noch wollte und auch keinerlei virtuelle „Macht“ zu vergeben hatte, randalierte er erstmal heftig auf meiner HP. Dass er von Freundschaft als solcher nichts hielt, ließ er mich dann am Rande wissen, obwohl das ziemlich ersichtlich war, weil er lieber vom Geld seines Papas und gelegentlich auch mit dessen Anwalt prahlte. Bei den Nachfolgern glaubte ich das große Los zu haben, dann warf mir einer die Brocken vor die Füße, weil ich mich gegen eine ziemlich erwachsene Drecksau einsetzte, der die Jungs im minderjährigen Alter nur als Frischfleisch sieht und sogar als Onaniervorlage nutzt. Da bei der Erziehung zu Gut und Böse einiges zu kurz gekommen ist, war ich dann der böse Spielverderber, den es zu bestrafen galt. Beim Letzten glaubte ich an Besserung, da ich ihn und er mich persönlich kenne. Nur hatte er Stress mit anderen von der Liste, aus der „Familie“ und droht nun pausenlos selbst zu gehen, wenn ich mich nicht von seinem Streitgegner als Freund trenne. Nun bin ich aber selbst mehrmals im Internet der Gegenstand einer solchen zweifelhaften „Entscheidung“ gewesen und ich werde mich nun hüten, jetzt selbst eine zu treffen.
So hat mich Bspw. Ein ziemlich erwachsener schweizer Bergtroll von der Liste seiner Freunde gefegt, um bei einer noch erwachsneren alten Vettel aus dem Norden Punkte zu machen, die sich wie er um virtuelle „Titel“ in einem Kinderchat prügelte und über virtuelle und reale Leichen ging, um einen solchen zu bekommen. Ein anderer, ein damals 22jähriger Student aus Münster, ging nach zahllosen Freundschaftsbekundungen bei diversen Treffen mich für, wie er sie nannte, „gestörte Kinder“ genauso mit mir um. Sein Wort war nichts wert und er will es offensichtlich dabei belassen, weil Wortbruch der bequemere Weg ins Leben heute zu sein scheint. Nun bin ich kein Schweizer und auch kein Student aus Münster, sondern ich bin und bleibe das was ich war. An mein Wohlverhalten und meinen Respekt knüpfe ich nur freundschaftliches Verhalten als Bedingung und keinen sklavischen Gehorsam. Meine Freunde Felix, Markus, Julian, Michi und vor allem Torsten sind da gelebte Beispiele und Vorbilder. Sie haben das Wesen der Freundschaft verstanden.
Torsten holt mich jetzt gleich ab zum Roulette bei seinem Bruder und es wird mit Sicherheit ein schöner und vor allem ein realer Abend ganz ohne Nötigung und Erpressungsversuchen werden!