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Wahlversprecher

Westermerkel


Als hätte man es geahnt. Die Marionetten wurden bei der Wahl ausgetauscht und der machtgierige Westerwelle hat mit vielen Versprechen den deutschen Urnenpöbel von den magischen Fähigkeiten seiner FDP überzeugen können, die mit der Hilfe von Slogans und notfalls auch mit etwas schwarzer Magie aus dem Krisengeschütteltem Deutschland ein kapitalistisches Schlaraffenland machen will. Nur war Kanzlerin Merkel noch ostdeutsch genug, am Geiz keinen Gefallen zu finden und in vier Jahren Amtszeit die Steuergelder mit beiden Händen auszugeben.
In derselben Zeit haben die politischen Komiker der SPD ihre Partei völlig ruiniert und praktisch unwählbar gemacht. So haben die Wähler also der Agitatorin Merkel und dem Manipulator Westerwelle geglaubt, weil es bei dieser Wahl nicht einmal mehr ein großes oder kleineres Übel zu wählen gab und beim aktuellen Zustand der SPD wird das auch mindestens ein Jahrzehnt so bleiben.
Diese Fakten und ein sehr devot berichtende Presse, der das völlige Fehlen von konstruktiver Politik seit 2005 völlig entgangen scheint, haben die Wähler in Scharen in die Arme der CDU und der FDP getrieben, die vor der Wahl dazu noch ein deutsches Schlaraffenland versprochen haben, obwohl das Land mit Billionen in der Kreide stand und weiter steht. Es ist so, als hätten deutsche Politiker die Grundrechenarten außer Kraft gesetzt, nur um an die Macht zu kommen und das Volk ging ihnen auf den Leim. Man kann weder Steuern senken, noch Kindergelder erhöhen, wenn der Staat gar kein Geld dafür hat. Nur ergibt bei CDU und FDP Minus und Minus offenbar ein Plus. In der DDR war es üblich, Geld auszugeben, das es gar nicht gab und das war dann auch deren Ende. Die Kanzlerin der FDJ hat das völlig ausgeblendet und mit beiden Händen vier Jahre lang fremdes Geld ausgegeben.
War es 2006 die WM, so ist es 2009 die Schweinegrippe, die als Massenveranstaltung das Volk beschäftigt und von den Problemen ablenkt. So kann dann auch die Kanzlerin wieder drei Jahre Antrittsbesuche machen und in Kabul Modemessen der Taliban eröffnen kann, nur um ja in Deutschland keinen Innenpolitik machen zu müssen. So gesehen ist da die FDP vielleicht der Katalysator, der das verhindern könnte, aber nach der letzten verschwendeten Legislatur dieser Frau hab ich da wenig Hoffnung. Auch die hastig angeordneten neuen Reglungen zur Verbesserung der Lage der Hartz IV Opfer kommen vier Jahre zu spät und sind somit unglaubwürdige Augenwischerei, denn die SPD hätte sich sicher nicht dagegen gewehrt.
Zumal 2005 noch genug Geld da war, um das zu finanzieren. Sie zog lieber als der grinsende Feldwebel vom Girlscamp Deutschland durch die Welt und überließ deutsche Innenpolitik untergeordneten deutschen Ministern, die sich da dann auch austobten. Der Innenminister, ein Mielke auf Rädern, lockte mit einer Terrorwarnung nach der anderen, um damit die Abschaffung des Rechts auf Privatsphäre und anderer, für die CDU gefährlicher Grundrechte, die wohl überstürzt ins Grundgesetz geschrieben wurden, zu begründen und die Ministerin für Familie verirrte sich in ihrem Job völlig, fing an das Internet zu zensieren und per Gesetz harmlose DVD-Cover zu versauen. Nach der Logik dieser Frau würden in den Alpen dann auch Stoppschilder reichen, um den Schnee daran zu hindern, im Frühjahr in Lawinen ins Tal zu wollen.
Gesetze, die den größten Erfolg dann zeigen würden, wenn man sie ganz gelassen hätte. Um die schlechte Laune und Stimmung im Land wenigstens bei den Politikern zu heben, hat die christliche Kanzlerin der FDJ gleich zweimal, 2005 und 2007 deren Bezüge kräftig erhöht. Ende 2008, als sie die Bezüge zum dritten Mal in einer einzigen Legislatur erhöhen wollte, konnte ihr die sonst so devote Presse, angetrieben von wütenden Reaktionen im Volk, gerade noch in den Arm fallen. Nur Michael Glos, der Wirtschafts und Arbeitsminister der CSU, orientierte sich an seiner Kanzlerin und machte zwei Jahre lang gar nichts. Dann hatte er wohl einen lichten Moment, erkannte seine Nutzlosigkeit und warf den Job hin.
Da Merkel diese Einsicht fehle, suchte sie Ersatz in der CSU und fand da den Freiherrn Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Kevin allein Zuhaus von und zu Guttenberg, dessen Kenntnisse von Wirtschaft darin bestehen, dass Vermögen seiner Eltern verwaltet zu haben. Aber er ist 37 Jahre jung, sieht nicht aus, wie ein inzestuöser Schweinezüchter, der Gammelfleisch herstellt und wertet dadurch die Regierung Merkel wenigstens optisch etwas auf. So ist er auch in der neuen Regierung Merkel nützlich, denn in der Hinsicht ist der neue Koalitionspartner, der arroganten Oberlehrer Westerwelle ja eher suboptimal, weil der eher wie eine „Vorher-Model“ für Gesichtskosmetik aussieht und sich da mit Merkel recht gut ergänzt.
Was die FDP ansonsten bewirken will, ist eher rätselhaft bis gefährlich.
Sie will am Kündigungsschutz sägen und man höre und staune, mal wieder eine Gesundheitsreform einrühren. Die dritte in sechs Jahren, denn Ulla Ich bekomme das Gesundheitssystem schon klein Schmidt ist mit den Ruinen der SPD ja nun in der hart verdienten Opposition gelandet.

Was nun die FDP groß anders oder gar besser machen könnte, ist auch eher unklar, denn die hat ja von 1969 bis 1998 satte 29 Jahre in verschiedenen Koalitionen mitregiert, ohne auch nur eine einzige liberale Spur hinterlassen zu haben.
So war auch der erste Auftritt von Westerwelle als zukünftiger Außenminister bei einer Pressekonferenz eine ziemliche Peinlichkeit, denn als ein britischer Reporter es wagte, seine Frage auf Englisch zu stellen, schnauzte der Oberlehrer der FDP ihn pikiert an und belehrte ihn, das er in Deutschland sei und gefälligst auf deutsch fragen solle, wenn er mit seiner Exzellenz Graf Guido rede.

Joschka Fischer hatte ganze Pressekonferenzen nur auf Englisch gegeben und selbst Guttenberg hat man schon flüssig antworten hören, nur Westerwelle erwies sich als der Meister des Radebrech, als er mitten in einem englischen Satz etwas von „Fall of the Wall“, also dem Herbst der Mauer und den deutschen Satz „der Aufschwung ist da“ stammelte. Ansonsten will die FDP doch allen Ernstes den Atomkonsens kippen und die Laufzeiten alter AKW wieder zu verlängern. So gestalten sich die Koalitionsverhandlungen auch so zäh, wie Merkel als Fleisch wäre, wenn man sie braten und servieren würde. Alle Wahlversprechen erweisen sich nun als Wahlversprecher, weil Union und FDP ganz plötzlich die Schlagzeilen aus den Wochen vor der Wahl in die Hände fielen, in denen über die 1,6 Billionen Euro (was über eine halbe Billion Euro mehr ist, als die ganze Menschheit in einem Jahr für Rüstung ausgibt) Schulden geschrieben wurde, die Deutschland nun hat, weil Merkel so mit Steuergeldern umging, wie ein 15-jähriges Girlie mit Papas Kreditkarte im Kaufhaus.

Jeder, der den Wahlversprechen geglaubt hat und deshalb Union und FDP gewählt hat, wird nun vage auf eine Zeit vertröstet, in der ein Wachstum kommt, die Klientel der FDP ihre Steuern bezahlt, die USA mit einem Marshall-Plan aushelfen oder bis zum Sankt Nimmerleinstag, denn plötzlich fallen Worte wie „wünschbar“ und „machbar“. Je nachdem, was früher kommt. Also alles nur große Wahlversprecher!
Es gibt zwar auf der ganzen Welt noch keine sichere Endlagerungsstätte für ausgebrannten Atommüll, aber mit der FDP geht die Atomlobby durch und jeder noch so störanfällige Schrotthaufen von AKW soll nun laufen können, bis er sich zum Tschernobyl gerostet hat.

Man muss sich nur mal in Erinnerung rufen, dass diese FDP die "Partei der Besserverdiener" und die "Spaßpartei" mit dem Guidomobil war, die nun ausgerechnet die Partei sein soll, die Deutschland mit einer innenpolitisch eingeschränkt agierenden Merkel aus der Krise führen will.
Als würde sich ein Heim für Gelähmte einen Busfahrer aus dem Blindenheim holen, damit es ins Ausland und da in die Berge fahren kann. Deutschland wird und wählt immer seltsamer und so verspreche ich mir von den nächsten Jahren nur viel Streit zwischen CSU und FDP in der schwarzgelben Junta, der zu einer Menge Heiterkeit bei Beobachtern sorgen, für mich und andere viel Stoff zum darüber schreiben versorgen wird.

Was da so an Politik verbrochen werden wird, kann ich selbst als Kranker noch gut überblicken. Wenn ich nun in den Nachrichten die Chefin der deutschen Politik sehe, habe ich leider weiter das Gefühl, in die kalten Augen der Medusa zu sehen und wie bei der echten Medusa neige auch ich dazu, bei ihrem Anblick zu Stein zu erstarren, wie es ja der SPD passiert ist, die dieser Medusa zu nahe kam. Nur die Schlangen sind heute weg, dafür hat Udo Walz, der Promifriseur gesorgt. Nur ändert das an der gefühlten Bedrohung wenig. Ich bin nur nicht sicher, ob ich mich nun vor einer schwarzen Autokratie oder einer schwarzgelben Junta fürchten muss. Fakt ist nur, die sind alle etwas Besseres, denn der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ist für die Regierung ohne Nebenwirkungen.
Also besser als das Zeug, was man dem Volk, dem Urnenpöbel, der nur für die Wahl gut ist, so zumutet. Abgehobener war nicht einmal Wandlitz und seine Bonzen der SED dann auch nicht. Merkel ist also am Ziel, nur zahlen die Kapitalisten des Westens besser. Es ist ganz einfach Unsinn, anzunehmen, die Welt und Deutschland würde besser werden, wenn man nur die Parteien aus besseren Zeiten wählt. Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte sind dadurch nicht rückgängig zu machen und mit dem fragwürdigen politischen Personal schon mal gar nicht.
Das Heulen und Zähnklappern wird bis 2013 noch groß werden, wenn sich die hochgeschraubten Erwartungen nicht erfüllt haben und Deutschland noch immer an den Folgen der Krise leidet. Da ja angeblich keine Steuererhöhungen geplant sind und die nun regierenden Augenweiden der deutschen Politik sich noch nie mit harter Arbeit die Hände schmutzig gemacht haben, werden sie wohl ein paar Milliarden selbst gemachter erotischer Home-Videos drehen und verkaufen müssen, um die 1,6 Billionen Euro Schulden abzutragen.
Aber nein, denn schon ist von noch mehr Schulden und Schattenhaushalten die Rede. So wird dann auch in dieser Legislatur bis 2013 keine Zeit für konstruktive Politik bleiben, denn die Arbeitslosenzahlen steigen wieder. Traditionsfirmen wie Quelle und Opel quasi in die Pleite entlassen und die Kinderarmut steigt weiter. Die Arbeitsplätze werden weniger und weniger und damit eine ganze Generation um die Möglichkeit gebracht, sich selbst oder gar eine Familie ernähren zu können. Da sind auch die Gründe für die Jugendlichen zu suchen, die immer öfter bei Amokläufen austicken und zu Mördern werden. Mit harmlosen Ballerspielen und den falschen FSK-Logos auf DVD hat das rein gar nichts zu tun, sondern mit dem völligen Versagen deutscher Politiker. Beim Anblick der aktuellen Regierung verlieren Aktionen wie „Unser Dorf soll schöner werden“ jede optische Grundlage.

Also schlecht Englisch kann er gut:




Leicht überfordert:



Schon schlägt das Kabarett zu: :)




Wer dazu eine Meinung hat, der bemühe den Link hier