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Wartungsarbeiten

Keine Firma, die auch nur halbwegs bei Verstand ist, käme auf die idiotische Idee, ihre fälligen Wartungsarbeiten bei laufendem Betrieb und bei laufenden Maschinen zu machen. So gesehen kann die Kinder und Jugendcommunity GIGA auch unmöglich eine Firma sein, die sich im Wettbewerb und in der Marktwirtschaft behaupten muss, denn von da habe ich den Hinweis mit den Wartungsarbeiten her.
Nun haben wir nicht etwa Ostersonntag, einen Weihnachtsfeiertag, oder sonst einen christlichen Mumpitz an dem keiner arbeitet, sondern es ist ein stinknormaler Wochentag, der mitten in der Woche liegt und deswegen sogar noch Mittwoch heißt.
Nun wurde da nicht etwa aus heiterem Himmel oder nach einem langen, gut durchdachten Plan etwas gewartet, sondern vor dem Hinweis mit den Wartungsarbeiten kam ein ganz anderer Hinweis. „Es trat ein Problem mit der Datenbank auf.“ so die lakonische Meldung.
Wie denn das? Die 1998 vom Teufel persönlich eingekaufte und installierte Chatsoftware der von den Taliban bösartig geführten Firma Cassiopeia wurde längst wieder dem Teufel übereignet, der ebenfalls sehr gebrechliche Server Eliot 2 bis 128 flog hinterher, alles wurde gut und aus der Community mit Chat wurde ein simples Board.
Eines von Tausenden im Internet, wenn auch eines der Größten. Nur ist GIGA, das Board, nicht aus Spaß an der Freude ins Netz gestellt worden, wie die meisten anderen Boards, sondern in den Foren von GIGA sollen die Kids, die sich die Sendung GIGA, die um 15:00 Uhr beginnt, noch antun, ihre Meinung zu den Themen der Sendung und noch einiges mehr in die Foren schreiben. Dafür, dass dies auch möglich ist, werden auch recht erwachsene Leute mit echtem Geld bezahlt.
Nun reden wir aber nicht von der Wartung eines Spaceshuttles bei der NASA, sondern von einer Boardsoftware im Internet und da weiß ich von 15jährigen, die so etwas ohne Probleme hinbekommen. Nur die bezahlten Leute von GIGA bekommen das nicht auf die Reihe.
Gegen 15:30 Uhr, die Sendung läuft gerade 30 Minuten, bekommt GIGA seine „Problem mit der Datenbank“ und es ist wie zu den Zeiten der seligen Cassiopeia und die Onlinepresänz der Sendung GIGA sackt in sich zusammen. Kein Wunder, dass die guten Moderatoren von GIGA alle weg und die meisten anständigen User folgten.
Die Begriffe GIGA und jede Art von Technik scheinen völlig inkompatibel zu sein, völlig egal, was da in die Knie geht. Jede normale Versicherung würde hier der Begriff „Menschliches Versagen“ ins Feld führen, nur die Leute von GIGA bleiben gelassen.
Egal, wie viel Jahre und wie oft sie sich mit böser Software und Server herausreden, ihre Jobs scheinen die sichersten im Land zu sein und das ist blanker Hohn für die Millionen Arbeitslosen, die etwas von ihrem Job verstanden haben und trotzdem gefeuert wurden. Die Leute von GIGA können froh sein, dass sie nicht in der Sowjetunion arbeiten müssen, sondern es im demokratischen Deutschland noch dürfen.
Im alten Russland konnten Leute die so schlecht arbeiteten nämlich gerne zu einer längeren Kur in einem Gulag antreten. Nur wurden in der Sowjetunion auch nicht die Nazis und andere Rechte so liebevoll gehegt und gepflegt, wie die kleinen Möchtegernnazis und jungen rechten Dummköpfe in GIGAs Forum für Politik!
ICQ fällt zwar auch schon mal aus, aber das eben nur einmal im Jahr.