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Weihnachtsfeier mit Hindernissen

Weihnachtsfeiern gehe ich persönlich etwas anders an, als es im Deutschland von heut üblich ist. Ich heiße nicht Beckenbauer, bin auch nicht vom Trieb gesteuert und so ist auch das erfundene, weil nicht bewiesene und trotzdem umjubelte Christkind das einzige Kind, das bleibt und das keine Rolle spielt.
Nun denn, meine Mutter, Bine und ich, wir verabredeten uns auf dem neutralen Gebiet der Pizzeria direkt unter meiner Wohnung, denn so ersparte ich ihr meine Katzen und deren Haare, aber dennoch hielt mein Weg sich in Grenzen. Es musste dieser Donnerstag um 19:00 Uhr sein, denn heilig Abend und die Weihnachtsfeiertage war Bine heftig unterwegs und am 23. die Pizzeria zu.
Wegen der langen Anfahrt war ich recht pünktlich und schon um 18:30 Uhr unten. Ich bestellte mir daher einen Cafe au Laite, um die Zeit zu überbrücken. Ich habe kaum 10 Minuten gesessen, da ging im Restaurant und in der ganzen Gegend das Licht aus und der westdeutsche Stromkonzern Vattenfall, der so unsagbar teuren Strom liefert und der die BEWAG aufgekauft hatte, seine stromtechnische Unfähigkeit und machte aus meiner Ecke der deutschen Hauptstadt eine schlechte Kopie von Bagdad, Ulan Bator und dem Münsterland im Schnee.
Noch nie war die Berliner Stromversorgung so derartig instabil und trotzdem so teuer, wie jetzt wo westdeutsche Stromriesen aus blanker Profitgier übernommen haben und sich gleich selbst so übernahmen. Selbst der immer unberechenbare Strom aus Russland war da stabiler gewesen und billiger ja sowieso.
Nur dauerte es dieses Mal nicht wieder satte vier Stunden, bis die Elektrik wieder verfügbar war, sondern nur 20 dunkle Minuten, die wir in der Pizzeria im Schein der Kerzen verbrachten. Als der Strom wiederkam, war ich erst einmal für einen Augenblick recht sauer, weil meine sämtlichen elektrischen Geräte und mein Computernetzwerk in meiner Wohnung, ein Stockwerk über mir in der Pizzeria so kalt und böse vom Netz getrennt worden waren, denn das technische Zeug ist bei so etwas ja recht empfindlich. Nur der recht neue Festplattenrecorder sollte sich als resistent gegen kleinere Stromausfälle erweisen und seine Daten behalten.
Dann wurde es noch heller im Restaurant, denn meine Bine kam rein und verströmte eine Prise weiblicher Unbekümmertheit und eine ganze Menge perfekter weiblicher Schönheit und sofort ging es mir besser.
Auch mein innerer Ärger über die schwarzen Ritter des Internets und den gestörten „Nenschen" fiel wie alter Schmutz von mir ab, denn Bine war da und das bedeutete reales, echtes und schönes Leben, nach heftiger Umarmung und ähnlich privater Grußzeremonien, begann dann auch die Art unbekümmerter und erfrischender Gespräche, die ich an dieser Frau so liebe.
Da die Pizzeria ja auch mittelbar mit Essen zu tun haben soll, bestand meine Mutter auch darauf, den Kellner etwas tragen zu lassen und lud uns beide zu einem leckeren Mahl. Danach und dabei gab es Talk über Weihnachten im Allgemeinen und im Speziellen und wir landeten natürlich auch wieder beim nächsten Urlaub.
Da Bine meinen promovierten Dealer Dr. Kabus ja auch persönlich kannte, waren auch meine injizierten und geschluckten Gifte und deren Wirksamkeit ein Thema.
Allerdings nur am Rande, denn wenn meine Freundin Sabine da ist, ist sie das mein wirksamstes und bestes Antidepressivum.
So verging dann auch dieser improvisierte Weihnachtsabend wie im Fluge. Völlig ohne christlichen Müll, nur mit etwas Konsum für Bine und ihre Tochter und einem sehr guten Gefühl für mich. Allein die Möglichkeit mit dieser schönen Frau wieder zu verreisen, lässt 2006 wenigstens im Ansatz zu einem guten Jahr werden. Mal sehen, wie viel Stromausfälle der westdeutsche Konzern Vattenfall 2006 so fabriziert und dafür noch happiges Geld haben will.

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!