About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Wer den Menschen kennt, der liebt die Tiere

„Wer den Menschen kennt, der liebt die Tiere“ so lautet ein altes und sehr wahres Sprichwort. Weil ich das und die Menschen kenne, habe ich seit 1980 Tiere in meine Wohnung und um mich herum.
Den Auftakt machte 1980 ein schwarzer Perserkater, den ich aus irgendeinem Wahn heraus Asterix taufte. Als es dem dann ein Jahr später, als ich im Urlaub unterwegs war, ziemlich dreckig ging, stand der Beschluss fest, der brauch einen Kumpel!
So kam dann 1982 der graue Perserkater Nero ins Spiel und in mein Leben. Asterix sollte mich bis 1998 und Nero bis 1999 begleiten. Biblische Alter für Perserkatzen, die im Schnitt nur 10 Jahre alt werden.
Nach dem Fall der Mauer trieb es mich 1992 ins Tierheim Lankwitz in Westberlin, denn ich hatte mir einen Hund in den Kopf gesetzt und das sollte eben kein überzüchtetes und Gengekreuztes Etwas sein, sondern ein bedauernswertes Geschöpf, das nicht mehr allzu jung war und da aus dem Tierknast sollte. So kam ich zum sechsjährigen Schäferhund/Rottweilermischling Alex und meine Mutter drei Jahre später zum Mischlingsrüden Max und ihrem Kater Moritz.
Beide von irgendwelchen Tierhassenden Idioten dort abgegeben oder einfach ausgesetzt. Von 1997 bis 2000 hatte ich dann noch Oskar, den kranken Kater einer Kollegin bei mir zu Gast, der 2000 dann auch verstarb, als ich acht Monate in der Klinik lag.
Der Straßenkater Satan, der sich diesen Namen noch Heute täglich wegen anhaltender Randale verdient war 1998 der würdige Nachfolger meines ersten Katers Asterix. Nur, das er auch aus dem Tierheim geholt wurde.
Alex verstarb Anfang 2000 und hatte noch acht schöne Jahre bis zu seinem Lebensende.
Er hätte meinen Klinikaufenthalt sowieso nicht überlebt, denn er war überall mit bei. Auf etlichen Reisen nach Ungarn und Österreich hat er mich begleitet und auch zur Arbeit war er mit und hatte einen festen Platz in meinem Büro und war Liebling des Orchesters und des Balletts, die sogar während der Vorstellung immer einen kleinen Umweg zur Bühne einbauten, nur um in meinem Büro Alex kurz zu kraulen oder ihm einen Happen zukommen zu lassen.
Wenn mich der Teufel ritt und ich die vier Kilometer Luftlinie zum Friedrichstadtpalast mit dem Fahrrad nahm, radelte ich auf der Straße und der, in dieser Beziehung, guterzogene Alex nahm den Bürgersteig in Sichtweite. Heute hab ich nur noch Satan und Felix, ein getigertes Ungeheuer, das ich mir aus dem Tierheim holte, nachdem Oskar verstarb und ich aus der Klinik kam.
Ein neuer Hund ist wegen der Probleme beim Laufen erstmal nicht drin, aber es wird noch einen geben. Bis dahin muss mir die allnächtliche Rallye Monte Katz erstmal genügen als Unterhaltung.