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Wie am Konsum

Wie am Konsum zu Weihnachten, also wie an den Läden der ehemaligen Konsumgenossenschaft der DDR, wo es zu Weihnachten gelegentlich auch Südfrüchte gab, wie Bananen etwas verschämt genannt wurden, weil es so etwas nur zu Weihnachten gab. Also wie zu Weihnachten drängeln sich erwachsene Menschen, meist aus dem Westen Deutschlands wie einkaufswütige Hausfrauen in Rom am Petersdom herum, nur um einen Blick auf seine neue Heiligkeit, den Popen Benedict der 16. werfen zu dürfen. Sogar Lehrer scheißen mal eben auf die vereinbarte Trennung von Kirche und Staat und schleppen zu Tausenden ihre Schüler nach Rom um sie dort auf ihre Art zu „bilden“.
Welche Art von Bildung soll das sein, wenn man einem alten Mann von 78 Jahren in die Falten im Gesicht sehen kann, obwohl das via Fernsehen sehr viel besser und derzeit zudem auch noch öfter geht?
Mir jedenfalls ist es schleierhaft und wenn ich Jugendliche von höchstens 17 Jahren sehe, die lieber in Rom bei einem Bischof nach der Sitzordnung beim Papst Fragen stellen, anstatt sich um Ausbildungsplatz oder Studium zu kümmern, dann sehe ich die nächste Generation ohne Arbeit und Bildung. Wozu auch, denn im Neue Testament steht ja das Gleichnis der Vögel, von denen der olle Jesus ja in etwa so gesprochen hat:
„Sie säen nicht, sie ernten nicht und Gott ernährt sie doch!“.
So wird dann eine ganze Generation junger Deutscher in Nestern leben wollen und sich von Wurm und Käfer ernähren.
Für den halbgebildeten pawlowschen Blogger, den Stalker, der hier mitliest, aber nichts versteht, keinerlei Geschichtswissen zu haben scheint und auch nicht rechnen kann und für den Freundschaft nur eine Frage seines gestörten Geschlechtstriebes ist, dieses ist der dritte Amtseinführung eines Papstes, den ich mit 45 Jahren erlebe. Beim Ersten war ich noch zu jung. Wer das allerdings einmal erleben musste, der hat fürs Leben genug von der falschen Heiligkeit!
Ich erlebe also den dritte Vertreter, nein mit Papst Paul 6, der vierte Vertreter eines Gottes, der vor über 2005 Jahren zuletzt durch einen angeblichen Sohn von sich Reden machte, wobei die Ergebnisse des Vaterschaftstest noch immer ausstehen und der kaputte Typ von damals genauso gut ein Außerirdischer gewesen sein kann, der die damalige Menschheit einfach mal auf seine Art ein wenig testen wollte.
Hier werden also Kraft und Energie auf ein unsichtbares, unbewiesenes Wesen verschwendet, das höchstens im Mittelalter die Menschheit mit der einen oder anderen vernichtenden Seuche oder Pest beglückt hat.
Ganz Deutschland ist also besoffen von einem großen Nichts und da tut es mir dann mal richtig gut, im Bericht aus Berlin dann Jugendliche zu sehen, die ältere Arbeitslose mit den Geheimnissen des Computers vertraut machen und von den Arbeitslosen gleich aus erster Hand etwas über die Auswüchse und das miese Gefühl erfahren, das man in der Regel bei längerer Arbeitslosigkeit bekommt.
So gibt es also mindestens zwei Sorten junger Menschen heute. Die einen stecken Kraft, Energie und auch Geld in die Huldigung eines großen unsichtbaren Wesens, das schon alles richten wird und die andere Sorte investiert das alles in die eigene Zukunft und es steht außer Frage, das den Zweiten meine Sympathie gehört.
Was die Menschenmengen in der Schlange am großen, heiligen Konsum in Rom angeht, unterscheidet diese sich schon ziemlich dadurch, dass ich oder auch meine Mutter nach dem Schlange stehen vor dem Konsum in der DDR meistens mit vollen Taschen nach hause kam und nicht ganz so sinnlos ausgehungert und erschöpft wie die Gestörten, die wegen des Vertreters einer imaginären Figur auf einem öffentlich Platz in einer fremden Stadt gezeltet haben.