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X-Men vom Wühltisch

Push

Seit 2000 der Regisseur Bryan Singer die X-Men aus den Marvel Comics erfolgreich ins Kino holte, hat es diverse Fortsetzungen und mittlerweile auch schon gute Prequels über Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gegeben. Der Film Push, den Paul McGuigan 2009 in die Kinos brachte, versuchte erst gar nicht an X-Men anzuknüpfen, aber dennoch ging es um Menschen mit besonderen Gaben, wie eben auch bei Bryan Singer. Es gibt Seher, Mover, Pusher, Heiler, Wandler, Leser, Schatten, Bluter, Löscher und noch einige mehr mit Fähigkeiten, wie sie normale Menschen eben nicht haben. Das erste sichtbare Manko des Films ist seine Besetzung, denn da, wo Singer prominente Gesichter wie Patrick Stewart, Hugh Jackman, Ian McKellen, Halle Berry und viele andere ins Rennen schickte, hat McGuigan als einziges wirklich bekanntes Gesicht Dakota Fanning auf die Leinwand geschickt, dieses altkluge und frühreife Mädchen, das schon durch Kino und Fernsehen geistert seit sie fünf ist. Sie hatte eine Hauptrolle in Spielbergs Taken und spielte an der Seite von Robert de Niro in Hide and Seek eine tragende Rolle. Sie gibt in Push eine Seherin. Die eigentliche Hauptrolle spielt aber der Mover (Telekinetiker) Nick, von Chris Evans gespielt, der demnächst als Captain America ins Kino kommt. Alle diese Menschen werden von einer sogenannten Division gejagt, die ihre Fähigkeiten für eigene Zwecke missbrauchen will. So ist der Plot stellenweise undurchschaubar und hat sogar Längen, aber die Figuren und die düstere Atmosphäre trösten über altbekannte Storyelemente hinweg. Der Film ist kein großer Wurf, aber in einem schwachen Kinojahr wie 2011 ist er allemal gut genug, um einen verregneten Sommerabend zu überstehen. Auf meiner persönlichen Wertung ist er dann auch mit 7/10 dabei. Zumal man sich so auf den nächsten Film der echten X-Men besonders freuen kann.



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