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Zeitenwende

Obama

Hin und wieder werden Menschen geboren, die ganz einfach das Zeug haben, andere Menschen positiv zu bewegen. So wie im August 1961 in Honolulu, Hawaii ein gewisser Barack Obama, der gestern, am 20. Januar 2009 den wohl schlechtesten Präsidenten der USA, George W. Bush, nach langen und für die Welt katastrophalen, acht Jahren im Amt ablöste. Obama war als Farbiger eigentlich nur ein Außenseiter, aber er wusste die Menschen zu gewinnen und musste daher auch die Wahl nicht manipulieren, wie es Bush im Jahr 2000 vorgeworfen wurde und Bush bis heute nicht entkräften konnte. Bush erhielt US-weit insgesamt etwa 500.000 Wählerstimmen weniger als der Demokrat Al Gore, konnte aber mehr Wahlmännerstimmen auf sich vereinigen, was bei der indirekten Präsidentenwahl in den USA ausschlaggebend ist.
Daher gab es auch große Demonstrationen am 20. Januar 2001, der Tag an dem Bush sein Amt übernahm. Das waren quälende acht Jahre später beim Amtsantritt von Obama dann auch entsprechend anders. Der Mann, der den Wählern mit seinem schlichten Slogan „Yes We Can“ eigentlich nur versprochen hat, sie würden es schaffen, wenn sie nur wollte, wurde von Millionen gefeiert als wäre er der Heiland beim Einzug in Jerusalem, hatte die Menschen mit seiner simplen Ansage mehr bewegt als jeder andere Politiker in den letzten Jahrzehnten. Anders als jeder andere Politiker mit schlechten Nachrichten kann Barack Obama die Menschen damit sogar begeistern. Sein Lachen wirkt offen, ehrlich und herzlich.
Wenn Bush oder seindeutscher Kampfhund im Kanzleramt lachen, ist das so falsch, man spürt förmlich die Panzer und Bomber um die nächste Ecke kommen. Wie ehrlich es Obama meinte, sieht man schon an seinen ersten Verfügungen im Amt. Er löste das Lager in Guantanamo auf und verfügte das Einfrieren der Gehälter seiner politischen Beamten und setzte damit ein Zeichen für das Land.
Die deutsche Kanzlerin dagegen hat die Bezüge der Politiker gleich zwei Mal, 2005 und 2007 erhöht und da ist Präsident Obama dann ein sehr angenehmer Kontrast. Wenn er so weiter macht, ist er nicht nur der erste schwarze, sondern seit Jahren auch der erste gute Präsident der Amerikaner.
Man kann nur hoffen, dass ihm das Schicksal seiner Vorbilder John F. Kennedy und Martin Luther King erspart bleibt und er sein Amt auch überlebt. Auf jeden Fall kann man jetzt wieder an die USA denken, ohne schlechte Gefühle im Bauch zu haben. Möge Obama lange leben und weise regieren, der Ansatz ist schon mal ein guter. Ein guter Zug von ihm ist es, die Konkurrentin aus den Vorwahlen, Hillary Clinton, als Außenministerin aktiv in die Politik einzubinden.




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