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Zukunftsvisionen

lunochod1mir
Nachdem die Tagesschau begeistert gemeldet hat, französische Ärzte würde nun das Operieren in der Schwerelosigkeit üben:



Ein französisches Ärzteteam aus Bordeaux will heute zum ersten Mal einen Menschen bei Schwerelosigkeit operieren. Während des dreistündigen Flugs planen die Chirurgen, einen Mann von einer Fettgeschwulst am Unterarm zu befreien.


stellt sich die Frage, wofür das gut sein soll.
Da die Zukunft von einst, also in meiner Schulzeit nun einer, eher glanzlose Gegenwart geworden ist, backt auch die Menschheit sehr viel kleinere Brötchen, als man sich es vor ca 35 Jahren noch so vorgestellt hatte und als ich noch in die Schule ging. Meine Lehrer wurden damals nicht müde, von Städten auf dem Mond zu phantasieren und zu schwafeln, die natürlich von den siegreichen Sozialisten und Kommunisten aus der Sowjetunion dort gebaut und bevölkert werden sollten.
Auf der Erde sollte bis dahin der Kommunismus von der Sowjetunion überall erfolgreich verteilt und damit so ziemlich alle Probleme der Menschheit gelöst worden sein, die dann praktisch in einem irdischen Paradies leben würden und eigentlich vor Glück kaum laufen könnten.
Soweit meine Lehrer, wenn sie im kommunistischen Delirium faselten, was sie gewöhnlich öfter machten, als es uns, den Schülern lieb war, denn die Meisten wollten an den Sieg und gar die Mondbesiedlung eines Sozialismus, der schon daran scheiterte, sein Volk mit Apfelsinen zu versorgen, nicht so recht glauben.
Nur mochten unsere Lehrer wohl keine Südfrüchte und hatten es auch sonst nicht so mit der Realität und phantasierten ungebremst weiter. Nur war genau diese Realität so frech, diese Lehrer, die Sowjetunion und den ganzen Kommunismus weit vor dem magischen Jahr 2000, das gerne als Termin des zu erwartenden großen Glücks genannt wurde, einzuholen und das ganze „Reich des Bösen“, wie einer der Hohlköpfe, die von den Amerikanern zu ihrem Präsident gemacht wurden, die Sowjetunion und ihre „Bruderstaaten“, mal genannt hatte, an der wirtschaftlichen Realität zerbrach und in den, ach so feindlichen, Kapitalismus flüchteten.
Was von der Sowjetunion noch übrig blieb, hatte für die Raumfahrt im geplanten Ausmaß gar nicht mehr das Geld und so wurden diese Träume gleich mit dem Kommunismus begraben. Meinen, einst so sozialistisch besoffenen Lehrern ging es da besser, denn sie leben noch und bekommen sogar vom siegreichen Kapitalismus ziemlich satte Renten, soweit ich das in Erfahrung bringen konnte.
Nur die russische Raumstation Mir überlebte das Ende der Sowjetunion und geisterte noch ein paar Jahre im Orbit der Erde und wurde von den verschiedensten Staaten gegen satte Gebühren für dieses und jenes benutzt, bis sie nach insgesamt 15 Jahren 2001 in den Pazifik stürzen durfte.
Die Reste der, nun russischen Raumfahrt wurden nun ein besseres Taxiunternehmen für die europäische Raumstation ISS und für reiche Ausflügler, die für sehr viel Geld einfach mal nur ins Weltall wollen.
Selbst das 1970 in der DDR so bejubelte, ferngesteuerte sowjetische Mondauto „Lunochod“ blieb ein Traum, der auf dem Schrott endete, weil der Sowjetunion, der dafür schlicht das Geld ausging und irgendwo auch der Sinn fehlte. Von Städten auf dem Mond ist im überlebenden und marktwirtschaftlich denkenden Kapitalismus nun gar keine Rede mehr, denn die Mieten vieler Wohnungen auf der Erde sind an sich schon astronomisch genug. Auch ohne das Zutun der Sowjetunion wurden die Probleme der Menschen auf der Erde nicht weniger und die Kriege sogar mehr. Die Amerikaner hatten zwar schon 1969 Menschen auf dem Mond, aber mehr als ein paar Steine hat auch das nicht gebracht. Ihre Flugtechnik haben die Amerikaner auch nicht recht im Griff, denn bei ihren wieder verwendbaren Wunderflugmaschinen, den Space Shuttle, gab es auch schon mehr als eine technische Panne und 1986, bei der Challanger, war es sogar eine tödliche. Aus den Visionären von einst, sind nun Masochisten geworden, wenn man sich die Präsidenten ansieht, die die Amerikaner so wählen. Der Traum von der Besiedlung des Weltalls, den ein Kennedy mal geträumt hat, ist längst der Gier nach Macht und Krieg von Bush und Merkel gewichen und Bush will nicht mehr das Weltall erobern, sondern nur noch andere Länder. Für wen nun die Operation in der Schwerelosigkeit, also im All, gut sein soll, bleibt das Geheimnis der Franzosen, denn so wie es aussieht, bekommt es z.B. die deutsche Kanzlerin ja nicht einmal auf die Reihe, klarzumachen, wer hier auf der Erde solche Operationen bezahlen wird. Die Visionen der Menschen von heute beschränken sich darauf, auf der Erde über das Jahr zu kommen und auf den Mond möchte heute so recht keiner mehr.



Die Katastrophe 1986



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