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Zweiter Anlauf

Nachdem ich mir Matrix Reloaded ja nun schon im Kino gegeben und nicht verstanden habe, setzte ich nun alle Hebel in Bewegung, um mir das Ding zuhause noch mal mit mehr Ruhe und besserer Konzentration anzuschauen.
Ich brachte junge Freunde zum rotieren und ich hab nun 14 Tage nach dem Kinobesuch dank fleißiger Freunde und einer guten Internetverbindung Zuhause und irgendwie auf CD. Der erste Eindruck völliger Undurchsichtigkeit ist geblieben, aber der Film an sich ist recht spannend gemacht und weiß zu fesseln.
Ich weiß zwar immer noch nicht, warum die Befreiten des ersten Teils sich nun sofort wieder ein Staatswesen anschaffen mussten, aber irgendwie ist mir das diesmal egal. Woher nun Keanu Reeves, der auch diesmal mit eingefrorenem Gesicht den Helden Neo gibt, Superkräfte hat, gegen die ein Supermann wie ein Vorschüler aussieht, ist mir auch egal, denn das dient ja in erster Linie der Unterhaltung. Genauso unklar ist mir auch beim zweiten Anschauen, was die Macher des Films dazu bewogen hat, im Film haufenweise die Namen einiger Götter aus der Mythologie zu verbraten. Wenn ich Morpheus höre, denk ich zuerst an den Gott des Schlafes und nicht an Laurence Fishburne in einer Actionrolle, genauso, wie ich bei Niobe an deren Kinder, Leto und Niobes Untergang denke und nicht an eine Actionfigur. Nur irgendwelche Namen müssen die Helden ja haben und warum nicht gleich ein paar bekannte?
Da allerdings die bösen Programme der Matrix hauptsächlich mit Tritten und Schlägen zu beeindrucken sind, wären die Marterial Arts Künstler Steven Segal und Jean Claude Vandamme die bessere Besetzung des „Auserwählten“ Neo gewesen wäre, als der müde wirkende Keanu Reeves. Alles in Allem ist dieser Film eine spannende Angelegenheit, obwohl ich mich bei dem Gedanken ertappe, das ich mir vielleicht etwas asiatische zu Eigen machen sollte, falls die Programme des Herrn Gates auf meinem Rechner ähnlich randalieren würden, wie Agent Smith in den Weiten der Matrix. Ein beängstigender Gedanke, das ich mich eines Tages auch genauso mit dem Internet Explorer herumprügeln muß, nur damit dieser seinen Dienst anständig versieht!
Ich hätte da in meiner Verfassung echt schlechte Karten, aber wenn es soweit ist, habe ich ja die Telefonnummern einiger findiger Neos bei der Hand, die ich selbst in der Matrix des Internet kennen gelernt habe. Markus, Robin und Sven würden sowas für mich erledigen. Ich tauge eben nicht mehr zum Supermann! Was den Film angeht, so ist die DVD, die im Dezember den Markt erreicht, schon vorbestellt und da ich da ja wieder arbeite, ist auch die Bezahlung keine Sache. Man kann geteilter Meinung sein über diesen Film, aber eines steht fest, gutes Popcornkino ist es allemal. Speziell, wenn man dabei bequem zuhause liegt, Zigaretten rauchen kann und Getränke seiner Wahl jederzeit holen kann, ohne was zu versäumen, denn da gibt es eine Pausentaste, die kein Kino hat!